ThermaCare Glossar
Hier werden medizinische Fachbegriffe und deren Sachverhalte anschaulich und leicht verständlich erklärt.
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Aktivkohle
Aktivkohle ist eine feinkörnige Kohle mit großer Oberfläche, die als Absorptionsmittel unter anderem in der Chemie, der Medizin und der Wasser- und Abwasserbehandlung eingesetzt wird.
In der Medizin wird Aktivkohle vor allem als altbewährtes und universales Entgiftungsmittel bei Magen-Darm-Grippe, aber auch in Vergiftungsnotfällen eingesetzt: Denn sie bindet Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt. Aktivkohle absorbiert die meisten der chemischen organischen Produkte, zahlreiche anorganische Produkte und eine unzählbare Menge von Giften. So werden diese mit dem Stuhl ausgeschieden, bevor sie ihre gefährlichen Effekte ausüben können.
Arthrose

Mit Arthrose wird eine schmerzhafte Gelenkabnutzung bezeichnet. Der Verschleiß kann an allen Gelenken auftreten, z.B. an Wirbelsäule, Hüftgelenken, Hand-, Fuß- und Kniegelenken.
Gelenke sind die beweglichen Verbindungsstellen an den Knochenenden und ermöglichen jede Bewegung im Zusammenspiel mit Muskeln und Sehnen. Das Gelenk ist mit einer Flüssigkeit, der sogenannten Synovialflüssigkeit, gefüllt. Im zunehmenden Alter verliert die Gelenkflüssigkeit ihre stoßdämpfende und schmierende Schutzfunktion. Als Folge dieser Abnutzung sind selbst normale Bewegungen oft nur noch unter Schmerzen möglich.
Da Arthrose nicht heilbar ist, können die Beschwerden lediglich gelindert werden, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen. In schweren Fällen muss das Gelenk durch ein Kunstgelenk (Endoprothese) ersetzt werden.
Autogenes Training

Als autogenes Training bezeichnet man eine Methode der Autosuggestion bzw. Selbstbeeinflussung mit dem Ziel, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen und Stress abzubauen.
Das autogene Training beruht insbesondere auf der Erkenntnis, dass man über die Konzentration die eigenen körperlichen Prozesse positiv beeinflussen und herbeiführen kann, wie z.B. Muskelentspannung und die Durchblutung der Haut, Beseitigung von Schlafproblemen, bessere Konzentration und mentale Fitness oder auch Steigerung der psychischen Leistungsfähigkeit.
Diese Entspannungstechnik wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz auf den Grundlagen der Hypnose in den 1920er Jahren entwickelt und vorgestellt. Seit Jahrzehnten schon ist das autogene Training in seinen körperlichen und psychologischen Effekten wissenschaftlich nachgewiesen. Autogenes Training wird auch als eine weit verbreitete und anerkannte Psychotherapiemethode eingesetzt.
Bandscheibenvorfall

Der Bandscheibenvorfall ist eine Wirbelsäulenerkrankung als Folge von Überbelastung, bei der eine oder mehrere Bandscheiben teilweise in den Wirbelkanal eintreten und auf diese Weise Druck auf das Rückenmark ausüben.
Diese verschleißbedingten Veränderungen der Bandscheiben und der angrenzenden Wirbelkörper verursachen meistens sehr starke Schmerzen, die unter Umständen auch in andere Gliedmaßen ausstrahlen können wie Beine, Füße, Arme und Hände. Es können auch Taubheitsgefühle und im schlimmsten Fall Lähmungserscheinungen hervorgerufen werden, was auf eine Zerstörung von Nerven hindeutet.
Ein Bandscheibenvorfall kann jedoch auch ohne jegliche Symptome auftreten und keinerlei Beschwerden verursachen, aber während einer Untersuchung via Computertomographie festgestellt werden. Ein Bandscheibenvorfall kann oft mit Schonung, schmerzstillenden Medikamenten, Wärme und Physiotherapie behandelt werden.
Brachialgie
Als Brachialgie bezeichnet man eine schmerzhafte Nervenerkrankung im Armbereich, die durch Nervenschädigung in anderen Gelenken auftreten kann.
Eine Brachialgie kann durch einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule, Druck auf eine Nervenwurzel durch eine Spondylarthrose oder durch eine Halsrippe hervorgerufen werden – hier wird Druck auf Nervenstämme verursacht, die zum Arm ziehen. Sie kann auch die Folge eines Knochenbruchs in der unteren Halswirbelsäule, der Schulter oder dem Oberarm sein. Auch eine Nervenschädigung im Bereich des Handgelenkes kann besonders zu nächtlichen Hand- und Armschmerzen führen, mit einem Spannungsgefühl in der Hand nach dem Aufwachen am Morgen.
Die Behandlung erfolgt über Antirheumatika, schmerzstillende Mittel einer Blockade des Plexus brachialis oder Krankengymnastik.
Capsaicin

Capsaicin ist einer der Inhaltsstoffe der Chili und Paprika und verleiht ihnen ihre Schärfe. Diese Substanz ist aber kein Aromastoff und wird nicht mit dem Geschmackssinn, sondern mit den Wärme- und Schmerzrezeptoren wahrgenommen.
Durch seine thermogenetischen Eigenschaften wird Capsaicin zur äußeren Anwendung als Creme und Salbe gegen Rheuma, Gürtelrose und Schuppenflechte verwendet. Als Pflaster bei Muskelschmerzen und Muskelverspannungen insbesondere im Bereich der Wirbelsäule sowie in vielen Mitteln zur Schmerzlinderung.
Außer einem anfänglichen Brennen bei äußerlicher Anwendung, ist das Capsaicin in dieser Form frei von Nebenwirkungen. Capsaicin soll antibakteriell sein und die schädlichen Nebenwirkungen von aspirinhaltigen Mitteln senken. In zunehmendem Maße spielt Capsaicin auch bei der Bekämpfung von Migräne eine Rolle.
Cayennepfeffer-Extrakt

Cayennepfeffer erzeugt nicht nur in scharfen Gerichten von innen feurige Wärme im Körper. In den Früchten des Cayennepfeffers, den Chilischoten, ist der Wirkstoff Capsaicin enthalten. Er wirkt auch von außen bei Gelenkschmerzen wärmend, schmerzlindernd und heilend.
Eine Salbe mit Cayenne-Pfeffer-Extrakt regt die Durchblutung tief im Gelenk an, die Nährstoffversorgung der Gelenkknorpel wird gefördert und die Bildung von Gelenkschmiere angeregt. Durch die bessere Durchblutung werden mehr Nährstoffe an die Gelenkknorpel transportiert, wodurch die Produktion der Gelenkschmiere gefördert wird. Die Schmerzen lassen nach, und damit kehrt die normale Beweglichkeit zurück.
Auch bei Rheuma hat sich die natürliche Wärme des Cayennepfeffers mit seinen heilsamen Auswirkungen bis tief in die Gelenkfunktionen oft bewährt.
Chronische Schmerzen
Chronische Rückenschmerzen, auch als Lumbalgie bezeichnet (nicht zu verwechseln mit Lumbago, der Bezeichnung für akute Rückenschmerzen bzw. Hexenschuss), sind dauerhafte Schmerzen, die ohne konsequente Gegenmaßnahmen nicht von alleine wieder verschwinden oder sogar noch schlimmer werden.
Für diese dauerhaften Probleme gibt es vielschichtige Ursachen. Man unterscheidet vor allem zwischen psychosomatischen Faktoren (z.B. Stress am Arbeitsplatz oder in der Familie) und mechanischen Faktoren (z.B. Mangel an Bewegung, dauerhafte Überbelastung).
Problematisch bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen ist vor allem die Tatsache, dass der auslösende Faktor oft längst verschwunden ist, doch die Schmerzen bleiben – scheinbar ohne Grund. Deshalb ist eine vorausschauende Schmerztherapie sehr wichtig, um chronische Rückenschmerzen gar nicht erst entstehen zu lassen.
Cruralgie - siehe auch Brachialgie (hier in den Oberschenkeln bzw. Beinen)
Im Lateinischen bedeutet „Crus“ Schenkel. Die Cruralgie führt zu mehr oder weniger akuten Schmerzen auf dem Kruralnerv, also in den Beinen.
Unter diesem Begriff ist entweder eine Überreizung oder eine Entzündung des Nervs als Folge eines Bandscheibenvorfalls zu verstehen. Das kann zu starken, ausstrahlenden Schmerzen führen, verbunden mit einem Taubheitsgefühl in beiden Beinen.
(siehe auch Brachialgie, hier in den Oberschenkeln, bzw. Beinen)
Diagnose

Der Begriff Diagnose stammt aus dem Griechischen: Diagnosis bedeutet „Unterscheidung, Entscheidung“ und findet vor allem in den medizinischen Untersuchungen seine Verwendung.
Somit ist die Diagnose im weitesten Sinne ein Befund über den Gesundheitszustand sowie die spezifischen Krankheitsbilder eines Patienten.
Die Methoden der Diagnosefindung, wie z.B. Anamnese, körperliche Untersuchung, Röntgen oder Untersuchung der Laborwerte des Bluts und anderer Körperflüssigkeiten, werden mit dem Begriff der Diagnostik zusammengefasst.
Eisenpulver
Eisenpulver ist Eisen in Pulverform, also ganz fein gemahlenes Eisen. Es wird industriell und mechanisch hergestellt, vorzugsweise zu medizinischen und pharmazeutischen Zwecken.
Bei schmerzbedingter Wärmebehandlung wird eine Hautauflage mit Wärmezellen, die Eisenpulver enthalten, auf die schmerzenden Stellen gelegt und lindert durch die Wärmeentstehung so vor allem Rücken-, Regel- und Muskelschmerzen. Das Eisenpulver reagiert mit dem Luftsauerstoff und die entstehende Wärme wird an den Körper abgegeben.
Die Produkte von ThermaCare halten bis zu 8 Stunden (Rückenauflage) oder auch 12 Stunden (Nackenumschlag) konstant warm und waren in Studien mindestens so wirksam wie orale Schmerzmittel.
Hexenschuss

Hexenschuss, auch Lumbago genannt, ist ein plötzlich einschießender Schmerz in die Rückenmuskulatur.
Häufiger Auslöser dafür sind ungewohnte, schnelle Drehbewegungen der Wirbelsäule. Dies kann beispielsweise beim Heben von schweren Gegenständen, bei einem Sturz oder beim schnellen Aufstehen passieren. Der Hexenschuss wird auch begünstigt durch Kälte oder Zugluft im Lendenwirbelbereich.
Die Hauptursache für solche Beschwerden ist eine schwach ausgebildete Muskulatur im Rücken- und Bauchbereich. Ein Hexenschuss kann auch die Folge von Bandscheibenschäden (vor allem eines Bandscheibenvorfalls) sein.
Bei einem Hexenschuss sollte die Wirbelsäule flach gelagert werden. Bei den meisten Menschen bringt Wärme schnelle Linderung. Die Wärmezufuhr kann über Wärmekissen, Wärmeauflagen, Fangopackungen, warme Durchblutungsbäder oder ähnliches erfolgen. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen.
Ibuprofen

Ibuprofen ist ein Wirkstoff, der neben Schmerzlinderung hauptsächlich auch entzündungshemmende und fiebersenkende Potenz besitzt.
Er wird vor allem zur Behandlung von entzündlich-rheumatischen Erkrankungen eingesetzt, wie beispielsweise Gicht, Abnutzungserscheinungen der Gelenke (Arthrose) oder Rheuma-ähnlicher Gelenksentzündung (rheumatoider Arthritis). Aber auch bei leichten bis mäßigen Kopfschmerzen, Migräne, Regelschmerzen oder Zahnschmerzen.
Infrarot-A-Strahlen (auch Infrarotlampe, -sauna, -licht)

Infrarot-A-Strahlen werden in der Therapie und Medizintechnik zur Minderung von Schmerzen und Entzündungen, zur Wundheilung sowie zur Verbesserung der Infektionsabwehr eingesetzt.
Auch bei Hexenschuss und rheumatischen Erkrankungen wie Morbus Bechterew, Arthrose oder Arthritis, sowie bei Hauterkrankungen wie Warzen oder Herpes finden die IR-A Strahlen ihre regenerative Verwendung.
Die Therapie mit Infrarot-AStrahlen (auch kurzweilige Strahlen genannt) erfolgt mit Hilfe von Infrarotlampen (auch Rotlichtlampen oder Wärmelampen genannt) oder in speziellen Infrarotsaunen (auch Infrarotkabinen genannt). Die Strahlung dringt durch die Haut in den Körper ein und verursacht dort ein wohliges Wärmegefühl.
Ischiasnerv
Vom Rückenmark aus ziehen viele Nerven in alle Bereiche des Körpers. Der dickste und längste von ihnen wird Ischias-Nerv (Nervus ischiadicus) genannt.
Er zieht sich von den Nervenwurzeln in der Lendenwirbelsäule über die Hüfte und das Kniegelenk bis hin zum Fuß. Wird er im Bereich der Wirbelsäule gereizt, so entstehen Schmerzen, die meist vom Kreuzbein aus bis ins Bein ziehen. Eine Reizung des Ischias kann sowohl durch Druck als auch durch Entzündung hervorgerufen werden.
Die Schmerzen, die dabei entstehen, nennt man Ischialgie. Spezielle Ischias-Übungen, Wärmetherapien und Massagen unterstützen die Lockerung der verspannten Muskulatur.
Ischialgie
Die Ischialgie steht als Sammelbegriff für Nervenschmerzen in den Bereichen, in denen der Ischiasnerv (Nervus ischiadicus) verläuft.
Diese entstehen durch Reizung der Nervenwurzel des Ischiasnervs im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall, jedoch im Unterschied zum Hexenschuss wird der Schmerz außer in den Rücken auch in die Beine ausgestrahlt.
Auch während einer Schwangerschaft kann der Reiz durch eine nach hinten abgeknickte Gebärmutterlage erfolgen.
Kauda-Syndrom
Als Kauda-Syndrom wird die durch Schädigung des Nervenfaserbündels im Wirbelkanal am Ende des Rückenmarks (in der Höhe der Cauda equina) bedingte, schlaffe Lähmung der Beine bezeichnet.
Neben bis in die Beine ausstrahlende Rückenschmerzen können mit dem Kauda-Syndrom Blasen- und Mastdarmstörungen sowie bei Männern Potenzstörungen einhergehen.
Ursache eines Kauda-Syndroms sind Tumore, ein Bruch im Lendenwirbelbereich oder auch ein Bandscheibenvorfall. Bei Eintritt eines Kauda-Syndroms ist innerhalb von ca. sechs Stunden ein neurochirurgischer Eingriff notwendig, um bleibende Nervenschädigungen zu vermeiden.
Kirschkernkissen

Ein Kirschkernkissen ist ein mit losen Kirschkernen gefülltes Baumwollsäckchen, welches traditionell zur Behandlung von Verspannungen und Muskelschmerzen eingesetzt wird.
Dazu kann es im Backofen oder in der Mikrowelle erwärmt werden. Teilweise reicht es auch, das Kirschkernkissen auf der Heizung zu erwärmen und anschließend auf oder unter die entsprechende Körperpartie zu legen.
Neben seiner Funktion als „trockene Wärmflasche“, dient das Kirschkernkissen, nach seiner Lagerung im Gefrierfach auch als Kältekompresse bei Verletzungen oder Insektenstichen. Anstelle von mit Kirschkernen gefüllten Kissen sind auch Getreidekornkissen oder Traubenkernkissen im Handel erhältlich. Alle diese Varianten zählen zu den sogenannten „natürlichen Heilmitteln“.
Lumbago - siehe Hexenschuss
Lumbago, besser bekannt als Hexenschuss, ist ein plötzlich einschießender Schmerz in die Rückenmuskulatur.
Häufiger Auslöser dafür sind ungewohnte, schnelle Drehbewegungen der Wirbelsäule. Dies kann beispielsweise beim Heben von schweren Gegenständen, bei einem Sturz oder beim schnellen Aufstehen passieren. Der Hexenschuss wird auch begünstigt durch Kälte oder Zugluft im Lendenwirbelbereich.
Die Hauptursache für solche Beschwerden ist eine schwach ausgebildete Muskulatur im Rücken- und Bauchbereich. Ein Hexenschuss kann auch die Folge von Bandscheibenschäden (vor allem eines Bandscheibenvorfalls) sein.
Bei einem Hexenschuss sollte die Wirbelsäule flach gelagert werden. Bei den meisten Menschen bringt Wärme schnelle Linderung. Die Wärmezufuhr kann über Wärmekissen, Wärmeauflagen, Fangopackungen, warme Durchblutungsbäder oder ähnliches erfolgen. Männer sind davon häufiger betroffen als Frauen.
Lumboischialgie
Bei der Lumboischialgie handelt es sich um eine Kombination aus Schmerzen im unteren Lendenwirbelbereich (Lumbalgie) und Schmerzen im Verlauf des Ischiasnervs (Nervus ischiadicus), der am Gesäß beginnt und jeweils über die Rückseite des Oberschenkels, entlang des hinteren Unterschenkels bis in den Fuß bzw. die Großzehe verläuft.
Für die Lumboischialgie gibt es verschiedene mögliche Ursachen wie einen Bandscheibenvorfall oder eine Bandscheibenvorwölbung, eine Wirbelkanalverengung oder ein Gleitwirbel.
Entsprechend der Ursache fällt die Behandlung aus, dabei werden neben eventuellen Operationen und medikamentösen Schmerztherapien Wärme oder Kälte sowie Massagen eingesetzt.
Morbus Bechterew
Morbus Bechterew ist eine chronisch entzündliche Bindegewebserkrankung, die vor allem die Wirbelsäule inklusive des Gelenks, das das Hüftbein mit der Wirbelsäule verbindet (Ileosakralgelenk), betrifft.
Morbus Bechterew tritt meist bei Menschen im jungen Erwachsenenalter erstmalig auf und beginnt häufig mit rheumatischen Beschwerden wie Morgensteifigkeit und starken Rückenschmerzen. Die Erkrankung verläuft schleichend oder schubweise.
Die genauen Ursachen und Auslöser von Morbus Bechterew sind nicht eindeutig bekannt, jedoch zählen eine genetische Disposition und Autoimmunreaktionen zu den auslösenden Faktoren.
Neben einer medikamentösen Behandlung mit Rheumamitteln sind vor allem physiotherapeutische Maßnahmen notwendig, um die Beweglichkeit des Körpers weitestgehend zu erhalten.
Morbus Scheuermann
Morbus Scheuermann ist eine im Jugendalter und häufiger bei Männern auftretende Entwicklungsstörung der Wirbelsäule, die zu einer Deformation des Rückens führt.
Diese drückt sich im Brustwirbelbereich als Rundrücken und an der Lendenwirbelsäule als Flachrücken aus. Die Wirbelsäule versteift und verursacht Schmerzen.
Die Ursachen von Morbus Scheuermann sind ungeklärt, doch spielen genetische und hormonelle Faktoren eine Rolle, aber auch Faktoren wie Überbelastung (zum Beispiel durch Leistungssport).
Das frühzeitige Erkennen der Krankheit und eine physiotherapeutische Behandlung sind wichtig. Teilweise wird das Tragen eines Stützkorsetts verordnet. In seltenen Fällen werden die Betroffenen operiert, etwa wenn ein starker Rundrücken besteht.
Nackenschmerzen

Nackenschmerzen sind Schmerzen im Bereich des hinteren Teils des Halses bzw. Genicks, die auch in Schultern, Arme oder Hinterkopf ausstrahlen können.
Gefühle von Schwindel und Kopfschmerzen oder auch Sensibilitätsstörungen können mit Nackenschmerzen einhergehen. Ebenso kann es zu einer Nackensteife mit vollständiger Blockierung der Beweglichkeit der Halswirbelsäule kommen (steifer Hals).
Ursachen von Nackenschmerzen sind häufig muskuläre Verspannungen oder Dysbalancen (zum Beispiel verursacht durch die Arbeit am Computer), aber auch rheumatische Erkrankungen wie Morbus Bechterew, neurologische Erkrankungen oder ein Schleudertrauma.
Aufgrund der unterschiedlichen Ursachen unterscheidet sich die Behandlung von Nackenschmerzen. Bei akuten Schmerzen sind meist eine vorübergehende Entlastung der Halswirbelsäule und Wärmebehandlung ausreichend. Bei chronischen Schmerzen sind oftmals krankengymnastische Maßnahmen Teil der Behandlung.
Osteoporose
Osteoporose, in der Umgangssprache auch als „Knochenschwund“ bezeichnet, ist die häufigste Knochenerkrankung im Alter.
Laut Schätzungen leidet in Deutschland fast jede dritte Frau und ca. jeder fünfte Mann über 50 Jahren an Osteoporose. Bei Osteoporose nimmt die Knochensubstanz ab, mit der Folge, dass die Knochen porös werden und somit schon bei geringeren Belastungen brechen können. Ein Anzeichen für Osteoporose ist zum Beispiel ein scharfer Rückenschmerz aufgrund eines gebrochenen Wirbelkörpers.
Eine gezielte Ernährung und regelmäßige Bewegung können Osteoporose vorbeugen. Eine Alternative zur medikamentösen Behandlung stellen physikalische Maßnahmen wie Massagen, Akupunktur, Kälte- oder Wärmebehandlungen dar.
Psychosomatische Störungen

Psychosomatische Störungen sind organische Erkrankungen oder körperliche (somatische) Reaktionen, die auf psychische oder seelische Probleme zurückzuführen sind.
So kann sich zum Beispiel eine berufliche oder private Belastung in körperlichen Symptomen wie Rückenschmerzen oder Schlafstörungen ausdrücken. Auch rheumatische Gelenkserkrankungen können psychosomatisch sein.
Mindestens 25 Prozent der Deutschen leiden einmal oder dauerhaft an psychischen oder psychisch mitbedingten Beschwerden. Erklärt wird dieser Umstand mit der starken Verbreitung von Stress und Reizzuständen in der heutigen Zeit.
Eine Therapie von psychosomatischen Störungen beinhaltet neben der Behandlung der körperlichen Symptome meist auch Maßnahmen wie autogenes Training oder andere Entspannungstechniken.
Rheuma

Unter der Bezeichnung Rheuma werden Beschwerden des Bewegungsapparates (Gelenke, Knochen, Muskulatur) zusammengefasst, die sich mit reißenden, ziehenden Schmerzen bemerkbar machen, aber nicht durch eine Verletzung verursacht wurden.
Rheuma bezeichnet daher Erkrankungen mit verschiedensten Ursachen, Symptomen und Verläufen, die entsprechend unterschiedlich behandelt werden müssen. Neben medikamentösen Therapien sind Wärmeanwendungen und Massagen für eine Mehrzahl rheumatischer Beschwerden unterstützende Maßnahmen in der Behandlung. Mit ihnen können die auftretenden Langzeitschmerzen häufig reduziert werden.
Rückenschmerzen

„Rückenschmerzen“ ist ein Sammelbegriff für alle Schmerzen im Rückenbereich. Diese können akut oder chronisch sein und die unterschiedlichsten (auch psychische) Ursachen besitzen. Sie sind so verbreitet, dass sie als Volkskrankheit gelten.
Um Rückenschmerzen vorzubeugen, sind spezielle gymnastische Übungen – wie sie in Rückenschulen gelehrt werden – und ein rückenfreundliches Verhalten im Alltag angebracht (z.B. das richtige Heben von schweren Lasten).
Die Behandlung von Rückenschmerzen fällt je nach Art und Ursache verschieden aus. Sie beinhaltet neben Schmerztherapien auch Krankengymnastik, autogenes Training, Massagen und Wärmeanwendungen.
Rückenschule

Als Rückenschule bezeichnet man meist in Kursen oder Büchern vermittelte Bewegungsübungen zur Vorbeugung sowie zur Behandlung von Rückenschmerzen.
Ziele dieser Übungen sind einerseits der Muskelaufbau und andererseits ein „rückenfreundliches“ Verhalten im Alltag (zum Beispiel beim Heben und Tragen von schweren Gegenständen).
Rückenschulkurse werden unter anderem von Fitnessstudios, Krankenkassen und Physiotherapeuten angeboten und in Deutschland von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel zu 80 Prozent bezuschusst. Weiterhin existiert ein großes Angebot an Rückenschulliteratur.
Schmerzrezeptoren
Schmerzrezeptoren, auch Nozirezeptoren genannt, sind weitverzweigte Endigungen von speziellen Nervenzellen. Sie befinden sich in der Haut, in den Muskeln, Gelenken, Knochen, Geweben und Organen jedes Körpers.
Über die Schmerzrezeptoren werden Schmerzen und Empfindungen wahrgenommen und über ihre Nervenfasern zum Rückenmark und Hirnstamm weitergeleitet. Sie sind eine Arte Melde- oder Warnsystem, das auf thermische, mechanische und chemische Reize reagiert, wie z.B. Verbrennungen, Stiche oder Druck. Je stärker der Reiz, desto mehr Schmerzrezeptoren werden gereizt und desto größer der Schmerz.
Schmerzimpuls
Schmerzimpulse haben eine Signalfunktion: Sie werden bei akutem Schmerz vom Nervensystem erzeugt und weisen den Organismus darauf hin, dass “etwas nicht in Ordnung ist”.
Bei anhaltendem, sich wiederholendem Schmerz werden die Nerven empfindlicher und verarbeiten selbst schwache Reize an das Nervensystem weiter – die Schmerzimpulse werden auch ohne Ursache weiterhin erzeugt. So entstehen aus dem akuten Schmerz chronische Schmerzen. Solche neuronalen Fehleinstellungen sind dann häufig so stark automatisiert, dass sie sich der bewussten Wahrnehmung und Kontrolle weitgehend entziehen.
Schulterschmerzen

Bei Schulterschmerzen handelt es sich weniger um Schmerzen in den Knochen als überwiegend um sogenannte Weichteilschmerzen im Bereich des Schultergelenks. Davon betroffen sind vor allem Muskeln, Sehnen, Gelenkkapseln und Schleimbeutel.
Schulterschmerzen schränken in den meisten Fällen die Beweglichkeit des Schultergelenks ein. Schulterschmerzen haben häufig Auswirkungen auf die Beweglichkeit der Arme und Hände und wirken sich einschränkend auf viele alltägliche Tätigkeiten aus.
Die Gründe von Schulterschmerzen sind meistens eine falsche Haltung, monotone Bewegungsabläufe und häufig auch Stress.
Für gezielte und effektive Linderung sorgen Massagen und Wärmebehandlungen. So werden die Muskeln besser durchblutet und optimal mit Sauerstoff versorgt.
Skoliose

Skoliose ist eine Wirbelsäulenfehlstellung bzw. -verkrümmung, die nicht mehr durch Einsatz der Muskulatur aufgerichtet werden kann.
Die Ursachen einer Skoliose sind vielfältig und sie tritt verstärkt bei Kindern und Jugendlichen auf. In 90 Prozent aller Fälle ist die Ursache allerdings unklar (idiopathische Skoliose).
Zu Anfang wird die Krankheit oft nicht bemerkt, allerdings nutzen sich die Wirbel mit der Zeit durch die Fehlstellung ab und Beschwerden treten auf.
Je nach Schwere der Skoliose kann sie mithilfe intensiver Physiotherapie über Korsett bis hin zu operativen Eingriffen erfolgreich behandelt werden. Die Therapieansätze richten sich vor allem nach dem Alter des Patienten, dem Ausmaß der Skoliose und der Ursache.
Spina bifida
Hinter dem Begriff Spina bifida verbirgt sich ein sehr komplexes Krankheitsbild. Die Bezeichnung stammt aus dem Lateinischen und heißt gespaltener Rücken: Spina (Stachel, Dorn) und bifidus (in zwei Teile gespalten). Im Deutschen wird die Krankheit oft als "Wirbelspalt", "Spaltwirbel" oder auch "offener Rücken" bezeichnet.
Spina bifida ist ein Geburtsschaden, der die Wirbelsäule und das Nervensystem in Mitleidenschaft zieht.
Durch Früherkennung und Operationen im Säuglingsalter ist es möglich, dass sich Kinder mit Spina bifida körperlich und geistig gut entwickeln. Je nach Schwere der Behinderung kann die persönliche Einschränkung entweder kaum sichtbar sein oder im schlimmsten Fall ein Leben im Rollstuhl bedeuten.
Symptome

Als Symptome (Zeichen, Krankheitszeichen) werden in Medizin und Psychologie die charakteristischen Anzeichen einer bestimmten Krankheit bezeichnet.
Anhand der Symptome kann also ein Arzt oder Therapeut auf eine bestimmte Krankheit schließen. Alle für eine bestimmte Krankheit charakteristischen Symptome werden auch als „Symptomatik“ bezeichnet.
Zum Beispiel sind Symptome eines Hexenschusses (Lumbago) ein plötzlich auftretender Rückenschmerz im Lendenwirbelbereich bei gleichzeitiger Bewegungseinschränkung.
Topische Behandlung

Unter topischer Behandlung oder auch Lokaltherapie versteht man die Anwendung von medizinischen Wirkstoffen (meist in Form von Salben oder Cremes, aber auch Umschlägen) an der jeweils erkrankten bzw. schmerzenden Stelle am Körper.
Das heißt, der Wirkungsort und der Applikationsort eines Arzneimittels sind identisch. Im Unterschied dazu wird bei der systemischen Therapie der Wirkstoff meist in Form einer Tablette oder Infusion verabreicht und wirkt damit nicht unmittelbar an der betroffenen Stelle selbst.
Tiefenwärme
Als Tiefenwärme bezeichnet man die Behandlung des menschlichen Körpers mit Wärme, also z.B. in Form von Infrarotstrahlung oder durch die Wärme von ThermaCare Umschlägen und Auflagen.
Dabei wird das tiefer gelegene Gewebe durch Absorption der Infrarotstrahlen erwärmt, ohne dass viel Strahlungsenergie in der Umgebungsluft verloren geht. Die Tiefenwärme fördert die Durchblutung des Gewebes und regt den Stoffwechsel an, wodurch Sauerstoff und andere wichtige Stoffe besser zu den einzelnen Zellen gelangen können.
In der Medizin wird Tiefenwärme unter anderem in der Rheumatherapie sowie bei Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt. Auch Arthrose- und Arthritis-Schmerzen können so positiv durch Tiefenwärme beeinflusst werden.
Ursachen

Ursachen im Bereich der Medizin sind wesentliche Gründe oder Auslöser für eine bestimmte Krankheit.
So ist beispielsweise eine Ursache von Osteoporose das Nachlassen der Knochendichte durch Abnahme der Knochenmasse. Ursachen für Rückenschmerzen können dagegen sehr unterschiedliche Dinge sein, wie zum Beispiel Stress (psychosomatische Ursache), eine zu schwach ausgebildete Muskulatur, eine muskuläre Verspannung, ein Bandscheibenvorfall oder auch eine entzündlich-rheumatische Erkrankung wie Morbus Bechterew.
Es ist allerdings meistens davon auszugehen, dass Erkrankungen nicht durch eine einzelne Ursache, sondern durch eine Kette von Ursachen ausgelöst werden. So lässt sich beispielsweise bei der Osteoporose wiederum nach den Ursachen für die nachlassende Knochendichte fragen.
Wärmeauflage

Wärmeauflagen liefern schmerzlindernde Wärme bei Muskel- und Gelenkschmerzen, bei Muskelverspannungen, Überanstrengungen oder Zerrungen sowie bei muskulären Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Armbereich.
Die in den Wärmeauflagen enthaltenen Wärmezellen bestehen aus einer Mischung natürlicher Inhaltsstoffe: Eisenpulver, Salz, Aktivkohle und Wasser.
Gleich nach dem Öffnen des luftdichten Beutels gelangt Sauerstoff in diese Zellen und verbindet sich mit dem Eisenpulver. Auf diese Weise entfalten die Wärmeauflagen eine Wärme von 40°C über eine Dauer von mindestens zwölf Stunden.
Die Wärmeauflagen kombinieren auf einzigartige Weise die positiven Wirkmechanismen von Langzeitwärme und Tiefenwärme für eine gezielte und effektive Linderung von Schmerzen.
Wärmepflaster

Wärmepflaster werden zur Linderung von Schmerzen auf die betroffene Stelle des Körpers geklebt. Sie fördern die Durchblutung und eignen sich somit zur akuten Behandlung von Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Gelenkbeschwerden.
Die Wirkung der Wärmepflaster (z.B. dem ABC-Wärmepflaster von Hansaplast) beruht häufig auf Capsaicin, der aus Cayennepfeffer-Extrakt gewonnen wird. Dieser Wirkstoff reizt die Wärmerezeptoren in der Haut und erzeugt so nur einen oberflächlichen Wärmeeffekt. Zum gewünschten Entspannungseffekt in den betroffenen, tieferen Muskelschichten reicht es nicht. Wärmeumschläge und -auflagen von ThermaCare hingegen erzeugen durch die therapeutischen 40°C echte Tiefenwärme. So lindern ThermaCare Produkte im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmepflastern muskuläre Rückenschmerzen mindestens so effektiv wie gängige Schmerzmittel wie Paracetamol und Ibuprofen1.
1 F eNadler SF et al. (2002): Continuous Low-level Heatwrap Therapy Provides more Efficacy than Ibuprofen and Acetaminophen for Acute Low Back Pain; Spine, May 15, 2002; 27: 1012-1017.
Wärmeumschlag

Wärmeumschläge liefern schmerzlindernde Wärme bei Muskel- und Gelenkschmerzen, bei Muskelverspannungen, Überanstrengungen oder Zerrungen sowie bei muskulären Schmerzen im Bereich des unteren Rückens.
Die in den Wärmeauflagen enthaltenen Wärmezellen bestehen aus einer Mischung natürlicher Inhaltsstoffe: Eisenpulver, Salz, Aktivkohle und Wasser.
Gleich nach dem Öffnen des luftdichten Beutels gelangt Sauerstoff in diese Zellen und verbindet sich mit dem Eisenpulver. Auf diese Weise entfalten die Wärmeauflagen eine Wärme von 40°C über eine Dauer von mindestens acht Stunden.
Die Wärmeumschläge kombinieren auf einzigartige Weise die positiven Wirkmechanismen von Langzeitwärme und Tiefenwärme für eine gezielte und effektive Linderung von Schmerzen.
Wärmetherapie

Wärmetherapie ist seit langer Zeit eine bewährte Methode zur Behandlung von Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen und Gelenkbeschwerden.
Die Wirkung der ThermaCare Wärmetherapie basiert auf einem einfachen physikalisch-chemischen Prinzip: ThermaCare Wärmeumschläge und -auflagen beinhalten Wärmezellen mit Eisenpulver, Salz, Wasser und Aktivkohle.
Beim Öffnen der Packung verbindet sich das Eisenpulver mit dem Luftsauerstoff – dabei wird Wärme erzeugt. Innerhalb von 30 Minuten erwärmen sich die Zellen der Wärmeumschläge und -auflagen selbstständig auf die ideale tiefenwirksame therapeutische Temperatur von ca. 40°C, die über mindestens acht Stunden gehalten wird.
Die Wärmeumschläge und -auflagen bestehen aus einem hautfreundlichen Gewebe, das sich der Körperform genau anpasst. Damit wird die freiwerdende Wärme direkt an die schmerzenden Stellen abgegeben.
Wärmezellen

Wärmezellen bestehen aus einer Mischung natürlicher Inhaltsstoffe: Eisenpulver, Salz, Aktivkohle und Wasser.
Gleich nach dem Öffnen des luftdichten Beutels gelangt Sauerstoff in diese Zellen und verbindet sich mit dem Eisenpulver. Dabei wird Wärme produziert. Diese chemische Reaktion nennt sich Eisenoxidation.
Die Hülle der ThermaCare Wärmezellen ist so konzipiert, dass sie eine genaue Steuerung des Luftzutrittes ermöglicht – so wird sichergestellt, dass für mindestens acht Stunden eine konstante schmerzlindernde Tiefenwärme von 40°C produziert wird. Sobald das Eisenpulver in den Zellen verbraucht ist, wird automatisch keine weitere Wärme mehr erzeugt.
Die Effekte der therapeutischen Tiefenwärme wirken auch nach Entfernen der Wärmezellen noch weiter schmerzlindernd.





