Was Schmerzen sind?

Schmerzen funktionieren als Warnsignale des eigenen Körpers

Das Gefühl kennt leider jeder – jedoch jeder anders in seiner Intensität und Dauer. Denn Schmerzempfindung ist subjektiv. So muss selbst eine körperliche Verletzung nicht zwangsläufig wehtun und umgekehrt kann man Schmerzen fühlen, obwohl man körperlich unversehrt ist.

Warum treten Schmerzen auf?

Frau mit Knieschmerzen

Die Funktion kann einfach begründet werden: Wenn etwas weh tut, weiß man wenigstens genau, wo. Schmerzen lenken das eigene Bewusstsein auf diejenige Körperstelle, die gerade unsere Aufmerksamkeit benötigt, weil es hier ein Problem gibt. Akute Schmerzen haben exakt dieses Ziel: Sie dienen als Warnsignal, um körperliche Beschwerden rechtzeitig zu erkennen und handeln zu können, bevor es schlimmer wird.

Solche Schmerzerfahrungen verändern auch unser Verhalten. Wir lernen zum Beispiel schon als Kind nicht auf die Herdplatte zu fassen. Wer es trotzdem versucht, wird durch das schnell anschwellende Schmerzgefühl davor gewarnt werden, dass ein längerer Kontakt noch schmerzhaftere Konsequenzen haben wird. Für chronische Leiden hingegen gelten diese Regeln nicht. Sie gelten als eigenständiges Krankheitsbild.

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