Effektive Wärmetherapie

Wann hilft Wärmetherapie wirklich?

Wärme hilft sehr wirkungsvoll gegen Rücken- und Nackenschmerzen. Es muss aber die richtige“ Wärme sein.

Größte Effektivität wird erreicht, wenn Wärme bis in die tieferen Muskelschichten gelangt. Dorthin, wo die eigentlichen Ursachen für eine Verspannung auftreten. Maßgebend dazu ist die therapeutisch ideale Temperatur von 40°C und die kontinuierliche Wärmezufuhr über bis zu zwölf Stunden.

Frau mit ThermaCare® für den Nacken

Langanhaltende Tiefenwärme

Nur dann wird die sogenannte Tiefenwärme erzeugt. Eine Wärmetherapie von kürzerer Dauer oder geringerer Temperatur ist ohne die Entwicklung der langanhaltenden Tiefenwärme vergleichsweise wirkungslos.

Wärme, die durch synthetische Wirkstoffe wie das „Capsaicin“ bei Wärmepflastern erzeugt wird, erzielt meist nur einen oberflächlichen Wärmeeffekt – durch die Überreizung der Haut.

Eine effektive Wärmebehandlung überzeugt jedoch vor allem durch langanhaltende Muskelentspannung sowie akute und deutlich spürbare Schmerzlinderung.

Indem Wärmeimpulse mit Schmerzimpulsen beim Eintritt zur Nervenzentrale im Rückenmark konkurrieren, gelangen spürbar weniger Schmerzreize zum Gehirn und werden dort entsprechend abgeschwächter wahrgenommen. Aber auch eine Verbesserung der Dehnbarkeit des Bindegewebes und der Durchblutung wird durch Wärmetherapie erreicht. Der Stoffwechsel wird gefördert, Abfallstoffe werden schneller abtransportiert und Nährstoffe schneller zu den schmerzenden Stellen geliefert.

Bleiben Sie in Bewegung

Ein anderer wichtiger Faktor für den Erfolg einer Wärmebehandlung ist die nötige Bewegungsfreiheit während der Anwendung selbst. Ideal dafür sind Wärmeumschläge, wie sie zum Beispiel ThermaCare anbietet.

Durch ihre dünne Beschaffenheit können sie diskret unter der Kleidung getragen werden und unterstützen die Mobilität während der gesamten Behandlungsdauer. Nur so kann sich die Muskulatur während der Anwendung wieder selbst lockern und weist nicht wie bei anderen Wärmetherapien zusätzliche Blockaden oder Hautreizungen auf.

Bei akuten Erkrankungen mit körpereigener Wärmeentwicklung und entzündlichem Rheuma jedoch ist die Wirkung einer Wärmetherapie und Tiefenwärme generell nicht förderlich.

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