Wärmeanwendungen im Vergleich

Effektive Wärmetherapie: Welche Wärmeanwendung wirklich hilft

Informationsgrafik Vergleich ThermaCare gegen andere Arten der Wärmetherapie

Die Kriterien für eine optimale Wärmetherapie werden nicht von allen Wärmeanwendungen gleich gut erfüllt.

Wärmeumschläge und Wärmeauflagen

Klinische Studien¹ belegen: Effektive Tiefenwärme wird durch Wärmeauflagen und -umschläge erreicht, welche die Wärme kontinuierlich über mehrere Stunden abgeben.

Durch Oxidation der natürlichen Inhaltsstoffe beim Kontakt mit der Luft erzeugen die Wärmezellen die notwendigen therapeutischen 40°C und leiten diese direkt an die schmerzhafte Stelle weiter – und das bis zu zwölf Stunden lang!

Zudem überzeugen Wärmeumschläge durch ihre Mobilität während der Wärmeanwendung und hohen Tragekomfort, da sie bequem und diskret unter der Kleidung zu tragen sind. Durch minimales Fixieren im Nacken oder einfaches Legen um den Rücken punkten Wärmeumschläge und Wärmeauflagen auch in Sachen Hautverträglichkeit.

Sauna und Bäder

Alternativ eigenen sich auch warme Bäder mit Zusätzen wie Heublumen oder der Gang in die Sauna, um die Muskulatur zu lockern. Auch wenn hierbei die notwendig hohe Tiefenwärme erreicht werden kann, so erscheint es für die meisten Betroffenen unwahrscheinlich, dass sie sich dieser Wärmeanwendung für die notwendige Dauer von bis zu zwölf Stunden am Stück aussetzen würden.

Wärmepackungen, Kirschkernkissen und Wärmeflaschen

Weitere natürliche Wärmespender sind Fangopackungen oder mit Kirschkernen gefüllte Kissen, die im Backofen aufgeheizt werden sowie die herkömmliche Wärmflasche. Von Vorteil ist, dass man diese Wärmetherapie zu Hause in seiner Privatsphäre anwenden kann. Nachteilig ist jedoch vor allem die Regulierung der Temperatur: Bei Kirschkernkissen ist sie leicht zu hoch, bei Wärmflaschen schnell zu niedrig – 40°C werden jedoch von keiner dieser Anwendungen kontinuierlich über mehrere Stunden gehalten.

Infrarotstrahlung

Infrarot-A-Strahlen dringen tief in die Haut ein und geben Energie in Form von wirklicher Tiefenwärme ab, was auch als schmerzlindernde Wärmestrahlung bezeichnet wird. Unterschieden wird zwischen der lokalen Behandlung durch z. B. kleine Infrarotlampen und Ganzkörper-Behandlung durch spezielle Infrarotwärmekabinen. Dabei wird die Durchblutung des Patienten aktiviert, Muskelverspannungen werden gelöst und Blockaden in Gelenken und Wirbeln aufgelöst.

Die Anwendungsdauer variiert je nach Schmerzintensität, wird aber eher in Minuten als in Stunden angegeben. Diese Methode hat jedoch den Nachteil, dass der Patient für die Dauer der Behandlung unter dem Infrarotstrahler bleiben muss und deshalb in seiner Mobilität eingeschränkt ist.

¹Studien:

  1. Nadler SF et al.: Continuous Low-level Heatwrap Therapy for Treating Acute Nonspecific Low Back Pain; Arch Phys Med Rehabil, Vol.84, March 2003, 329-334.
  2. Nadler SF et al.: Continuous Low-level Heatwrap Therapy Provides more Efficacy than Ibuprofen and Acetaminophen for Acute Low Back Pain; Spine, May 15, 2002; 27: 1012-1017.
  3. McCarberg W et al. Therapeutic Benefits of Continuous Low-level Heatwrap Therapy (CLHT) for Osteoarthritis (OA) of the Knee. Pain. 2005; 6 (suppl 1): S53. Abstract 781. and associated poster.
Schmerzgel Regelschmerzen