ThermaCare gegen Gelenkschmerzen
Mit dem ThermaCare Schmerzgel linderst du wirksam Muskel- und Gelenkschmerzen.

Gelenkschmerzen sind nicht nur weit verbreitet, sie können auch die unterschiedlichsten Ursachen haben. Lies hier, wie Gelenkschmerzen entstehen und was du dagegen tun kannst.
Fachlich geprüft von:
Prof. Dr. med. Karl Philipp Kutzner
Spezialist für Hüfte und Knie; Experte insbesondere für Hüft- und Knie-Endoprothetik
Zuletzt aktualisiert am: 06.10.2026
Gelenkschmerzen können uns bei alltäglichen Bewegungen ausbremsen, sportliche Aktivitäten erschweren und uns den Schlaf rauben. Diese Probleme betreffen sehr viele Menschen: Fast jede zweite Person ab Mitte 40 klagt über Gelenkschmerzen.¹ Dagegen können u. a. kühlende Schmerzgele mit entzündungshemmendem Wirkstoff helfen, zum Beispiel das ThermaCare Schmerzgel (Pflichttext).
Zu diesem Thema:

Fast 400 verschiedene Krankheiten sind in der Medizin bekannt, die mit Gelenkschmerzen einhergehen. Deshalb ist die Suche nach den Ursachen eine große Herausforderung, vor allem, wenn kein Verdacht auf eine Verletzung vorliegt.
Zu den häufigsten Ursachen für Gelenkschmerzen gehören:
Verschleiß und Abnutzung sind die Hauptursachen von Schmerzen in den Gelenken. Die Gründe dafür sind vielseitig:
Diese Faktoren können dazu führen, dass sich die Knorpelschicht im Gelenk zurückbildet und im Spätstadium quasi Knochen an Knochen reibt.
Wenn es schmerzhaft im Gelenk knirscht, sprechen medizinische Fachleute von Arthrose. Über 17% aller Erwachsenen in Deutschland geben an, unter dieser Gelenkerkrankung zu leiden.²
Das Knie trifft es am häufigsten. Damit ist es in Sachen Gelenkschmerzen Spitzenreiter, gefolgt von Hüft- und Fingerarthrose³. Beim Rücken machen zwar oft die kleinen Wirbelgelenke Probleme, aber der größere Anteil an Rücken-, Kreuz- und Nackenschmerzen geht auf das Konto von Muskelverspannungen.
Bei der rheumatoiden Arthritis kommt es infolge einer Fehlsteuerung des Immunsystems zu chronischen Entzündungen, die schubweise auftreten und unbehandelt zur Gelenkzerstörung führen können.
Die rheumatoide Arthritis ist eine der häufigsten und am weitesten verbreiteten entzündlichen Gelenkerkrankungen, die oft mit Gelenkschmerz (Arthralgie) einhergeht. In Deutschland sind ca. 830.000 Menschen davon betroffen, Frauen dreifach häufiger als Männer.⁴
Bei diesen vielen möglichen Ursachen ist es wichtig, die Beschwerden genau zu beschreiben und nach einheitlichen diagnostischen Kriterien zu klassifizieren.
Zu den gebräuchlichsten diagnostischen Methoden gehören:
Bei der Anamnese sollten diese drei Fragen geklärt werden:
Wenn schlagartig ohne äußere Verletzung ein oder mehrere Gelenke stark schmerzen, solltest du abklären, ob eine akute Arthritis (plötzlich eintretende Gelenkentzündung) vorliegt. Eine akute Arthritis kann das erste Anzeichen einer ganzen Reihe von rheumatologisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen sein. Nur eine genaue Diagnose führt zu einer erfolgreichen Therapie.
Bei der Diagnose von Gelenkschmerzen ist auch das zeitliche Auftreten der Beschwerden wichtig.
Klassische Entzündungszeichen bei einer Gelenkentzündung sind:
Die Formel für die Erstversorgung von Gelenk- und anderen Sportverletzungen ist so einprägsam, dass alle sie im Ernstfall ohne viel Nachdenken genau in der richtigen Reihenfolge einleiten können.
Sie besteht aus den folgenden Schritten:
P = Protection: Schutz, Belastung reduzieren
E = Elevation: Hochlagern
A = Avoid anti-inflammatories: vorsichtiger Einsatz entzündungshemmender Medikamente
C = Compression: Druck
E = Educate: Aufklärung
Protection: Viele Verletzungen sind so schmerzhaft, dass an ein Weitermachen gar nicht zu denken ist. Aber auch bei leichteren Beschwerden solltest du das Training sofort unterbrechen und das verletzte Körperteil schützen, denn jede verlorene Minute kann sich in Form einer längeren Heilungszeit rächen.
Elevation: Das Hochlagern der verletzten Körperteile kann helfen, Schwellungen und Einblutungen ins Gewebe zu verhindern oder zumindest einzudämmen. Am effektivsten ist eine Lagerung der verletzten Körperteile über Herzhöhe, da so der Rückfluss des Blutes optimal gefördert und die Blutzufuhr gedrosselt wird.
Avoid anti-inflammatories: Entzündungshemmende Maßnahmen sollte man nicht routinemäßig einsetzen.
Compression (Druck): Um das Anschwellen so weit wie möglich zu verhindern, sieht die Regel als nächstes das Anlegen eines Kompressionsverbandes vor. Der Druckverband ist besonders wichtig bei Ergüssen an den Gelenken, nach Zerrungen und Prellungen.
Educate: Es wird empfohlen, sich über die Verletzung und den sinnvollen Umgang damit zu informieren.
Während die sogenannte PEACE-Regel die akute Phase abdeckt, beschreibt LOVE die anschließende Rehabilitation:
L = Load: frühe, angepasste Belastung, schrittweise steigern
O = Optimism: positiv bleiben und Vertrauen in die Genesung haben
V = Vascularisation: Neubildung von Blutgefäßen fördern durch eine frühzeitig schmerzfreie bzw. -angepasste Bewegung bzw. Ausdauertraining
E = Exercise: gezielte Übungen für Beweglichkeit, Kraft und Kondition
Achtung: Nicht immer wird das Ausmaß einer Verletzung sofort erkannt. Wende dich nach der Erstversorgung an eine ärztliche Praxis oder gehe gleich ins Krankenhaus, um die Schwere der Verletzung festzustellen und entsprechend behandeln zu lassen.
Chronische Gelenkschmerzen entwickeln sich häufig als Folge von mangelhaft ausgeheilten akuten Sportverletzungen oder anhaltenden Fehl- oder Überbelastungen des Bewegungsapparates, z. B. durch übersteigertes Training oder eine falsche Technik.
Wenn der Körper die Fehlbelastung nicht mehr ausgleichen kann, kommt es an den gelenknahen Weichteilen (z. B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder und Gelenkkapseln) immer wieder zu kleinen Verletzungen und Entzündungsreaktionen. Dadurch können chronische, stark schmerzende Reizzustände entstehen.
Typische Beispiele dafür sind Tennisarm oder Golferellenbogen, zwei Schmerzsyndrome, unter denen nicht nur Tennisspieler:innen und Golfer:innen leiden. Denn die ursächliche Sehnenansatzentzündung im Ellenbogenbereich kann auch durch Überanstrengung und Fehlhaltung sowie bei monotonen Bewegungsabläufen im Haushalt und am Arbeitsplatz auftreten.

Egal, ob du einen Tennisarm, eine Sehnenscheidenentzündung, eine Schleimbeutelentzündung oder Knieschmerzen durch Überlastung oder Knorpelschäden hast – bei akuten und chronischen Verletzungen und Gelenkschmerzen gibt es diverse Therapieoptionen.
Während früher eine Kombination aus Kühlung von außen und Entzündungshemmung von innen grundsätzlich empfohlen wurde, weiß man heute, dass die natürliche Entzündungsreaktion bei Sportverletzungen einen wichtigen Beitrag zur Heilung leisten kann. Entzündungshemmende Medikamente sollten daher nicht automatisch eingesetzt werden.
Bei relevanten Schmerzen und nach individueller ärztlicher Empfehlung können allerdings kühlende, entzündungshemmende Salben, z. B. ThermaCare Schmerzgel (Pflichttext) Linderung verschaffen .
Gelenke, die aufgrund von akuten Verletzungen oder Entzündungen schmerzen, solltest du kühlen und danach mit einem schmerzlindernden und entzündungshemmenden Schmerzmittel behandeln.
Verletzungsbedingte Gelenkschmerzen solltest du grundsätzlich ärztlich abklären lassen. Das gilt auch für chronische und wiederkehrende Gelenkschmerzen: Hier sollte die Ursache vor der weiteren Behandlung geklärt werden.
Bei akuten Gelenkschmerzen nach einer Verletzung helfen eine tiefe und langanhaltende Kühlung, das Anbringen eines Kompressionsverbands und Hochlagern.
Nach der Entzündungsphase können Wärmebehandlungen den Heilungsprozess beschleunigen und den Schmerz unter Kontrolle halten.
Bitte hole bei Verletzungen sowie chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen in den Gelenken ärztlichen Rat ein.
Bei akuten Gelenkschmerzen hilft in der Regel ein kühlendes, schmerzlinderndes und entzündungshemmendes Schmerzgel, z. B. das ThermaCare Schmerzgel (Pflichttext).
Bitte hole ärztlichen Rat ein, wenn die Schmerzen im Gelenk durch ein kühlendes Schmerzmittel nicht gelindert werden können. Dann benötigst du möglicherweise eine wärmende Behandlung oder andere Therapieformen.
Hinweis:
ThermaCare ist ein Medizinprodukt. Bitte lesen Sie vor der Anwendung sorgfältig die Gebrauchsanweisung.