ThermaCare unteren Rücken
Entdecken Sie ThermaCare Wärmeumschläge gegen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule.

Bei Schmerzen im unteren Rücken geht es in erster Linie um Schmerzen an der Lendenwirbelsäule (LWS), auch wenn andere Bereiche der Wirbelsäule häufig am Schmerzgeschehen beteiligt sind. In diesem Ratgeber erfahren Sie mehr zu den Ursachen, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten.
Fachlich geprüft von:
Prof. Dr. M. A. Jürgen Freiwald
Experte für Prävention, Rehabilitation, Leistungsdiagnostik und Sportmedizin
Zuletzt aktualisiert am: 15.10.2026
Zu den häufigsten Ursachen und Auslösern für unspezifische Schmerzen im Bereich der LWS gehören⁴:
Neben den Auslösern für unspezifische Schmerzen im Bereich der LWS gibt es zahlreiche spezifische Ursachen für LWS-Schmerzen (umgangssprachlich: Kreuzschmerzen). Dazu gehören orthopädische, organische, hormonelle oder autoimmunbedingte Erkrankungen.
Nur bei etwa 10–20 % der Betroffenen liegt eine eindeutig identifizierbare strukturelle Ursache vor. Bestimmte Formen von Schmerzen im Bereich der LWS lassen sich durch eine Grunderkrankung (z. B. Krebs), eine Gewebeschädigung (z. B. eine Fraktur) oder eine Ausstrahlung aus anderen Organen (z. B. der Niere oder einem Aortenaneurysma) erklären.
Zu den spezifischen strukturellen Ursachen für Schmerzen im Bereich der unteren Rückenpartie (LBP/low back pain) zählen (Auswahl):
Nicht nur körperliche, sondern auch psychische Faktoren können Auslöser oder Verstärker von Schmerzen im Bereich der LWS sein. Andauernder Stress, Schlafprobleme, Angststörungen und Depressionen sind häufig mit Rückenschmerzen verbunden.
Die mit psychischen Belastungen einhergehenden Schmerzen im Bereich der LWS können die Mobilität der Betroffenen deutlich einschränken und sich negativ auf Arbeit, schulische Leistungen und soziale Kontakte auswirken.
Wenn du psychisch stark belastet bist, kann deine Schmerzwahrnehmung intensiver sein. So entsteht ein Wechselspiel, bei dem sich psychische Faktoren und körperlich bedingte Rückenschmerzen gegenseitig beeinflussen und verstärken können.
Mehr dazu findest du auch in unserem Ratgeber „Ursachen und Einflussfaktoren von Rückenschmerzen“.
Schmerzen im Bereich der LWS können als dumpfe, ziehende oder stechende Schmerzen auftreten und in andere Körperregionen ausstrahlen, insbesondere die Beine. Zusammen mit den ausstrahlenden Schmerzen können durch die Bedrängung von Nervenwurzeln und Nervenverläufen Taubheitsgefühle oder Kribbeln sowie eine Schwäche in den Muskeln auftreten, die von den betroffenen Nerven versorgt werden.
Schmerzen im unteren Rücken können die Bewegungsfähigkeit einschränken, was sich auf die Psyche, die Arbeit und soziale Beziehungen auswirken kann.
Weitere Begleiterscheinungen von LWS-Beschwerden können u. a. Schlafstörungen, Niedergeschlagenheit und psychische Belastungen sein.
Folgende Symptome erfordern eine rasche ärztliche Abklärung, da sie auf spezifische Ursachen und Gefahren hinweisen können:
Schmerzen im unteren Rücken, die auf der rechten oder linken Seite wahrgenommen werden, können folgende Auslöser oder Ursachen haben:
Neben den oben genannten Auslösern für seitliche Rückenschmerzen können Schmerzen im Rücken unten rechts auch durch Unterleibsschmerzen, die in den unteren Rücken ausstrahlen, hervorgerufen werden.
Diese Beschwerden können ausgelöst werden durch:
Werden die Beschwerden an der rechten Flanke wahrgenommen, kommen auch folgende Ursachen in Frage:
Im Verdachtsfall auf Nierenbeschwerden, Darmentzündungen oder Eierstock-/Eileiterschmerzen bitte unbedingt die Ursache für die Schmerzen im unteren Rücken seitlich rechts ärztlich abklären lassen!
Seitliche Rückenschmerzen unten links können durch dieselben Auslöser und Ursachen wie seitliche Rückenschmerzen unten rechts hervorgerufen werden. Auch Unterleibsschmerzen links, die in den Rücken ausstrahlen, können mit einigen Ausnahmen dieselben Gründe wie Unterleibsschmerzen rechts haben.
Ausnahmen sind z. B. Blinddarmschmerzen, die eher im rechten Unterbauch und Schmerzen bei Colitis ulcerosa, die eher im linken Unterbauch wahrgenommen werden.
Typische Auslöser für Schmerzen im unteren linken Rücken sind:
Bei Unterleibsschmerzen links, die in den linken unteren Rücken ausstrahlen, können neben Verdauungsbeschwerden wie einer Verstopfung oder einem Reizdarmsyndrom auch eine chronische Entzündung des End- und Dickdarms (Colitis ulcerosa) oder eine Divertikulitis (Entzündung von Darmausstülpungen) vorliegen. Kommen zu den Schmerzen weitere Symptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Durchfall, Übelkeit, Verstopfung oder Blut im Stuhl hinzu, sollten Sie umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.
Bei Beschwerden an der linken Flanke kommen folgende Ursachen in Frage:
Schmerzen in der unteren Rückenmitte sind in den meisten Fällen auf Rückenverspannungen zurückzuführen. Seltener kommt es zu Rückenschmerzen in der unteren Mitte wegen rheumatischer Erkrankungen wie Morbus Bechterew.
Wenn du in der Schwangerschaft Schmerzen in der unteren Rückenmitte wahrnimmst, ist das meistens eine Folge der natürlichen Ausschüttung des Hormons Progesteron. Dieses Hormon bereitet den Körper auf die Geburt vor, indem es Bänder und Sehnen lockert. Dadurch hat die Wirbelsäule weniger Stabilität.
Aufgrund dieser Lockerung und da im Laufe der Schwangerschaft das Gewicht auf die Lendenwirbelsäule immer mehr zunimmt, entwickeln Schwangere häufig ein Hohlkreuz. Deshalb sind Rückenschmerzen unten mittig eine oftmals auftretende Nebenerscheinung in der Schwangerschaft.
Stillen, tragen, auf dem Boden spielen – das Leben mit Baby und Kleinkind fordert den Rücken heraus:
Häufig strahlen hormonell und gynäkologisch bedingte Schmerzen im Unterbauch in den Bereich der Lendenwirbelsäule aus. Umgekehrt können Schmerzen in der LWS auch im Unterleib spürbar sein.
Heilpflanzen, Wärme, Ernährung, Entspannung und mehr: Das hilft bei Regelbeschwerden:
Bei folgenden Auslösern und Ursachen können LWS-Schmerzen in ein Bein ziehen:
Bei der Radikulopathie/Radikulitis kann es aufgrund einer Reizung oder Schädigung von Nervenwurzeln zu akuten oder chronischen Schmerzen, Empfindungsstörungen und Lähmungen in der Lendenwirbelsäule (LWS) kommen. Die Radikulopathie kann entstehen, wenn die Lendenwirbelsäule degenerative Veränderungen an den Knochen, Bandscheibenvorfälle sowie Zeichen von Infektionen oder autoimmunologischen Erkrankungen aufweist.
Ob Hexenschuss, Bandscheibenvorfall oder Nervenwurzelreizung – Schmerzen in der Lendenwirbelsäule können bis in das Gesäß ausstrahlen.
Oft steckt das sogenannte Piriformis-Syndrom hinter den Beschwerden. Wenn sich der Piriformis-Muskel unter dem großen Gesäßmuskel verspannt, wird er härter und verdickt. Dabei drückt er unter Umständen auf den Ischias-Nerv und reizt diesen, was zu starken Schmerzen im unteren Rücken und Po führen kann.
Was ist eine Ischialgie und was kann man dagegen tun?
Rückenschmerzen, die du in der Region der Hüfte und Leisten bemerkst, können neben den schon erwähnten Ursachen wie Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Ischialgie oder einer Blockade des Iliosakralgelenks (ISG) auch von einer Hüftarthrose herrühren.
Das Iliosakralgelenk (auch Kreuzdarmbeingelenk) liegt unterhalb der Lendenwirbel zwischen Kreuz- und Darmbein und verbindet die untere Wirbelsäule mit dem Becken. Bei einer andauernden Fehlhaltung und -belastung, bei einer Beckenfehlstellung sowie im Alter kann es vermehrt zu Blockaden und schließlich zu Abnutzungserscheinungen des Gelenks kommen. Die Folgen sind: Schmerzen im unteren Rücken und in der Hüfte und eine eingeschränkte Beweglichkeit entweder nach dem Liegen und Aufstehen morgens oder bei Belastung.
Bei der Hüftarthrose (Coxarthrose) unterscheidet man zwischen einer primären Form (es liegen keine spezifischen Auslöser vor) und einer sekundären Form (hier lassen sich spezifische Auslöser ermitteln). Die Hüftarthrose betrifft die Hüftgelenke, die das Becken mit den Oberschenkeln verbinden. Dabei entstehen Schmerzen und Steifigkeit in der Hüft- und Leistengegend, die vor allem nach dem Schlaf oder längeren Ruhepausen auftreten.
Wenn du Schmerzen bei bestimmten Aktivitäten wie beim Atmen, Husten oder Liegen hast, stecken meistens Verspannungen, z. B. des Zwerchfells, der breiten Hustenmuskulatur oder des Nackens, dahinter.
Anhaltende verspannungsbedingte Schmerzen im unteren Rücken können sich auch auf den mittleren und oberen Rücken sowie auf den Nacken auswirken. Lies hier, was dagegen hilft:
Husten beansprucht nicht nur deine vordere Brustkorbmuskulatur. Beim Husten zieht sich gleichzeitig dein breiter Rückenmuskel zusammen, der deshalb auch Hustenmuskel genannt wird.
Bei einem hartnäckigen Husten kommt es zu einer Überbeanspruchung dieser “Hustenmuskulatur”, was zu einem Muskelkater und zu schmerzhaften Verspannungen im unteren Rücken führen kann.
Achtung: Bei Schmerzen im unteren oder oberen Rücken, die von Fieber, Abgeschlagenheit und einem langwierigen Husten begleitet werden, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Hier kann es sich um eine Lungenentzündung handeln.
Übrigens: Bei einer atypischen Lungenentzündung treten diese Symptome mitunter nur abgeschwächt auf. Bitte lasse langanhaltenden Husten grundsätzlich ärztlich abklären.
Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) beim Einatmen können von Verspannungen herrühren oder Begleiterscheinung eines grippalen Infekts sein.
Auch nach einem Sturz, bei dem Rippen geprellt oder gebrochen wurden, können Atembeschwerden zusammen mit Schmerzen im unteren oder oberen Rücken auftauchen. Diese Diagnose kann durch ein Röntgenbild bestätigt werden.
Rückenschmerzen in Rücken- oder Seitenlage können entstehen, wenn die verkürzte, verspannte Muskulatur in der Lendenwirbelsäule (LWS) beim Liegen nicht mehr entlastet und entspannt wird.
Wenn du ein ausgeprägtes Hohlkreuz hast, kann es für dich unangenehm sein, mit ausgestreckten Beinen auf dem Rücken zu liegen. In diesem Fall solltest du die Beine in Rückenlage anziehen oder ein Kissen unter die Knie legen, um die Lendenwirbelsäule zu entlasten.
So findest du das richtige Zusammenspiel von Bett, Schlafposition und -umgebung:
Akute und chronische Schmerzen im Bereich der LWS beeinträchtigen erheblich das Wohlbefinden und schränken den Alltag ein. Besonders im akuten Stadium nimmt man instinktiv eine Schonhaltung ein. Das kann zu Muskelverspannungen führen und die Schmerzen im Bereich der LWS weiter verstärken⁵. Im Gegensatz zu vielen anderen und etablierten therapeutischen Verfahren können Wärmeanwendungen wie z. B. von ThermaCare auch ohne zeitaufwendige Betreuung im häuslichen und/oder im beruflichen Umfeld angewendet werden.
Bei unspezifischen Schmerzen im Bereich der LWS ist auf keinen Fall körperliche Schonung angezeigt, sondern an die Schmerzen angepasste Bewegung, wie z. B. anfangs Spaziergänge⁶.
Später und in Absprache mit deinem Arzt oder Physiotherapeuten sollten auf deine Beschwerden zugeschnittene Rückenübungen durchgeführt werden⁷.

Hier findest du Tipps und Übungen gegen Schmerzen im unteren Rücken:
Bei unspezifischen Schmerzen im Bereich der LWS eignet sich insbesondere die Wärmetherapie durch ihre leichte Anwendbarkeit⁸.
Besonders geeignet sind ThermaCare Wärmeumschläge, da sich diese mit einem Klettverschluss direkt über den schmerzhaften, unteren Rückenbereich befestigen lassen. Sie erzeugen für über 8 Stunden eine konstante Wärme bei einer Temperatur von ca. 40 °C.
Durch die Dauer der konstanten Wärmeabgabe ist eine Tiefenwirkung gesichert, da die Wärme einige Zeit benötigt, um Haut- und Fettschichten zu durchdringen und das schmerzende Gewebe zu erreichen. Ein großer Vorteil ist, dass du ThermaCare Wärmeumschläge bei Schmerzen im unteren Rücken sowohl im Alltag als auch im Beruf diskret unter der Kleidung tragen kannst.
Übrigens: Die Wirkung einer kontinuierlichen, mäßigen Wärmetherapie bei akuten, unspezifischen Schmerzen im Bereich der LWS ist klinisch belegt. Dieser Form der Tiefenwärme wird dabei sogar eine höhere Wirksamkeit zugeschrieben als herkömmlichen Schmerzmitteln wie Ibuprofen oder Paracetamol, insbesondere in Kombination im Rahmen multimodaler Therapieansätze, wie z. B. Physiotherapie, und ohne Nebenwirkungen⁹.
Massagen können bei Muskelverspannungen und -verhärtungen im Bereich der LWS schmerzlindernd wirken¹⁰. Bei einer Massage werden auf die Muskulatur Zug- und Druckreize ausgeübt, wobei es viele sehr unterschiedliche Massagetechniken gibt. Massagen können dabei helfen, Verspannungen und Verhärtungen (Triggerpunkte) zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
Berichtet wird über große Anwendungssicherheit, Funktionsverbesserungen und Schmerzreduktion¹¹. Massagen wirken nicht nur körperlich, sondern auch psychisch entspannend, insbesondere in Kombination mit Wärmebehandlungen¹².

Physiotherapie ist ein Sammelbegriff für viele aktive und passive Verfahren und kann, wenn passgenau indiziert, Blockaden in der Wirbelsäule lösen und verspannte Muskulatur lockern¹³.
Bevor du mit der Physiotherapie beginnst, solltest du vorher ärztlich abklären lassen, welche Ursachen deine Rückenschmerzen haben und welche physiotherapeutische Behandlungsformen in deinem Fall angebracht sind¹⁴.
Akupunktur kann Schmerzen im Bereich der LWS reduzieren und die Funktionsfähigkeit verbessern, wenn auch nur in geringem Maße und ausschließlich bei chronischen Rückenschmerzen.
Die Behandlung von Triggerpunkten durch Akupressur ist möglich und kann eine individuell ausgeprägte Schmerzlinderung, auch bei Schmerzen im Bereich der LWS, bewirken¹⁵.
Medikamente wie nicht-steroidale Schmerzmittel und Entzündungshemmer wie Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac können akute Schmerzen im Bereich der LWS reduzieren. Verschreibungspflichtige Medikamente wie Opioide werden nur in Ausnahmefällen empfohlen, ihr Nutzen ist jedoch gering¹⁶.
Bei der Einnahme von Schmerzmitteln solltest du immer bedenken, dass Schmerzen im Bereich der LWS ein Warnsignal sind. Schmerzmittel können die Beschwerden zwar vorübergehend lindern, heilen die Ursache aber nicht. Deshalb solltest du zusätzlich auf andere Maßnahmen setzen, etwa regelmäßige rückenfreundliche Bewegung sowie die Vermeidung von Fehlhaltungen und -belastungen, um Schmerzen im Bereich der LWS langfristig zu lindern und Rückenschmerzen vorzubeugen.
Die Stufenlagerung ist eine sinnvolle symptomatische Maßnahme zur kurzfristigen Schmerzlinderung, insbesondere bei akuten LWS-Beschwerden.
Dazu solltest du dich mit dem Rücken flach auf den Boden legen und die Beine im rechten Winkel auf einem Hocker, Stuhl oder Sofa abstellen. Meist kannst du schon nach wenigen Minuten eine Schmerzminderung bemerken.
Die Stufenlagerung führt zu:Nach heutiger Leitlinienlage sollte die Stufenlagerung vor allem dazu eingesetzt werden, akute Schmerzen zu reduzieren. Anschließend solltest du dich möglichst rasch wieder bewegen und deine Alltagsaktivitäten aufnehmen¹⁷.
Reizstromanwendungen werden bei Rückenschmerzen häufig eingesetzt, insbesondere in Form der transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS). Bei Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS) können entsprechende TENS‑Geräte ärztlich verordnet und im häuslichen Umfeld angewendet werden.
Durch die Elektroden wird ein niederfrequenter, niedrigschwelliger Stromreiz erzeugt. Dieser soll zu einer Hemmung der Weiterleitung schmerzhafter Signale im Rückenmark beitragen und somit das subjektive Schmerzempfinden reduzieren.
TENS-Geräte eignen sich für die Selbstbehandlung, wobei die wissenschaftliche Beweislage zur Wirksamkeit von TENS-Behandlungen widersprüchlich ist; dasselbe gilt für Reizstrombehandlungen¹⁸.
Durch Ultraschall werden im tiefen Gewebe Wärmeprozesse angeregt, was die lokale Durchblutung verbessern kann. Erwartet werden ein positiver Einfluss auf den Zellstoffwechsel, eine Reduktion von Muskelverspannungen und die Förderung von Heilungsprozessen. Untersuchungen zeigen allerdings nur eine geringe Wirksamkeit bei Rückenschmerzen¹⁹.
Derzeit wird die Ultraschalltherapie nur in Einzelfällen, z. B. bei entzündlichen Prozessen und als ergänzende Behandlung in multimodalen Therapieansätzen in Betracht gezogen ²⁰.
Bei Nervendehnungsschmerzen, Harn-/Stuhlinkontinenz, Lähmungserscheinungen oder Empfindungsstörungen wie Kribbeln und Taubheitsgefühlen in den Beinen, dem Genital- oder Analbereich sowie bei potenziellen Verletzungen der Wirbelsäule, der Wirbelkörper oder des Rückenmarks muss unbedingt eine ärztliche Klärung und Diagnose erfolgen!
Auch bei Verdacht auf organisch bedingte Schmerzen im unteren Rückenbereich, z. B. bei Erkrankungen und Entzündungen, solltest du umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Dies gilt insbesondere, wenn Begleitsymptome wie Fieber, Abgeschlagenheit, Durchfall, Übelkeit, anhaltende Verstopfung oder Blut im Stuhl auftreten.
Bei verspannungsbedingten Schmerzen im unteren Rücken helfen unter anderem Wärmetherapie, Bewegung, Massage, Physiotherapie, Schmerzmittel und Akupunktur.
Bei Schmerzen im unteren Rücken, die auf Entzündungen oder Verletzungen basieren, kann auch Kältetherapie angezeigt sein.
Bitte lasse die Ursache für die Rückenschmerzen ärztlich abklären, bevor du mit einer Therapie beginnst.
Schnelle Linderung gegen Schmerzen durch Muskelverspannungen in der Lendenwirbelsäule spenden Wärmeanwendungen wie ThermaCare Wärmeumschläge, Sauna oder Rotlicht, Dehnungsübungen für verkürzte Muskeln, bestimmte Massagetechniken und Schmerzmittel.
In schwereren Fällen empfiehlt es sich medizinischen Rat einzuholen, um bei Bedarf auch verschreibungspflichtige Medikamente anzuwenden.
Meistens weisen Schmerzen im unteren Rücken auf starke Muskelverspannungen aufgrund von Fehlhaltungen/-belastungen und Bewegungsmangel hin. Weitere Ursachen für Schmerzen in der Lendenwirbelsäule (LWS) sind u. a.