Schmerzen im unteren Rücken bei Frauen*

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    Haben Sie es auch manchmal oder immer wieder im Kreuz? Damit sind Sie nicht allein: Fast ein Drittel aller Erwachsenen in Deutschland gibt an, „ständig oder oft Rückenprobleme” zu haben und zwei von drei Menschen in Deutschland hatten schon Rückenschmerzen in ihrem Leben1. Dabei klagen statistisch gesehen mehr Frauen* über Schmerzen im Rücken2 und häufig wird der Schmerz vor allem im unteren Rücken wahrgenommen. Erfahren Sie mehr über die Ursachen und Auslöser für Rückenschmerzen im Lendenbereich bei Frauen*.

    Übersicht: Schmerzen im unteren Rücken bei Frauen*

    • Kreuzschmerzen bei Frauen* können orthopädische, organische/gynäkologische oder hormonelle Ursachen haben. Psychische Faktoren können Rückenschmerzen im unteren Bereich verstärken.
    • Häufig strahlen Unterleibsschmerzen in den Rücken aus und umgekehrt können Schmerzen im unteren Rücken mitunter auch im Bauch wahrgenommen werden.
    • Bei unspezifischen orthopädischen Schmerzen im unteren Rücken wird häufig ein Lendenwirbelsäulensyndrom (LWS-Syndrom) diagnostiziert.
    • Hormonell bedingte Rückenschmerzen im unteren Bereich bei Frauen* können vor und während der Menstruation, beim Eisprung, in der Schwangerschaft und in den Wechseljahren als Folge von natürlichen zyklischen Prozessen auftreten.
    • Gynäkologisch bedingte Kreuzschmerzen werden primär durch Erkrankungen oder Besonderheiten der Gebärmutter oder der Eierstöcke verursacht und können durch Hormonschwankungen verstärkt werden.
    • Weitere organisch bedingte Schmerzen im Lendenbereich können aufgrund von Erkrankungen im Bauchraum wie chronisch entzündlichen Darmerkrankungen oder Erkrankungen der Nieren und Harnwege entstehen.
    • Natürliche Linderung bei muskulär und hormonell bedingten Schmerzen im unteren Rücken versprechen lokale Wärmeanwendungen wie Wärmeauflagen oder -umschläge.

    Bauch- oder Rückenschmerzen?

    Schmerzt es im Kreuz, können dafür eine Vielzahl von Gründen und Auslösern vorliegen. So können die Schmerzen im unteren Rücken vor allem bei Frauen* nicht nur orthopädisch, sondern auch organisch/gynäkologisch oder hormonell bedingt sein. Dabei können sowohl Unterleibsschmerzen in den unteren Rücken ausstrahlen als auch Schmerzen im Lendenbereich im Bauchraum wahrgenommen werden.

    Psychische Faktoren wie Stress, Angst oder depressive Verstimmungen können Kreuzschmerzen verstärken.
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    Orthopädisch bedingte Rückenschmerzen bei Frauen*

    Bei unspezifischen orthopädischen Beschwerden wird häufig ein sogenanntes Lendenwirbelsäulensyndrom (LWS-Syndrom) diagnostiziert. Zu den häufigsten Ursachen gehören Muskelverspannungen und -verkürzungen. Zu den spezifischeren Ursachen für orthopädische Kreuzschmerzen zählen Nervenreizungen sowie Fehlstellungen, Abnutzungserscheinungen und Erkrankungen der unteren Wirbelsäule, wie beispielsweise Hexenschuss (Lumbago), Gelenkblockaden (z. B. des Iliosakralgelenks), Bandscheibenvorfälle/-vorwölbungen, rheumatische Erkrankungen und Skoliose.

    Ursachen für Schmerzen im seitlichen unteren Rücken

    Manchmal werden Schmerzen im unteren Rücken verstärkt auf der rechten oder linken Seite wahrgenommen. Unspezifische Schmerzen werden häufig durch einseitige Muskelverspannungen aufgrund von Fehlhaltungen oder -belastungen ausgelöst.
    Manchmal stecken auch spezifische Ursachen wie ein seitlicher Bandscheibenvorfall oder eine -vorwölbung (möglicherweise mit Ausstrahlung in ein Bein), einseitige Gelenkblockaden oder ein gereizter Ischiasnerv dahinter.
    Eine Frau hält sich mit der rechten Hand den unteren Rücken

    Achtung: Manche Beschwerden im seitlichen unteren Rücken sind nicht unspezifisch orthopädisch, sondern haben spezifische organische Gründe. Werden die Rückenschmerzen von akuten Koliken, Fieber und starkem Unwohlsein begleitet, könnten auch eine Nierenbeckenentzündung, Nierensteine oder eine Nierenerkrankung vorliegen. Auch manche entzündliche Erkrankung des Darms kann sich einseitig im Rücken bemerkbar machen. Bei Verdacht auf ein gesundheitliches Problem, das innere Organe wie Nieren, Harnwege oder den Darm betrifft, sollten Sie die Beschwerden unbedingt zeitnah ärztlich abklären lassen.

    Hormonell bedingte Kreuzschmerzen

    Bei Frauen* können Unterleibsschmerzen aufgrund hormoneller Prozesse in den unteren Rücken ausstrahlen und als Kreuzschmerzen wahrgenommen werden.

    Kreuzschmerzen vor und während der Menstruation

    Viele Frauen* klagen neben Bauchschmerzen auch über Schmerzen im Lendenbereich während der Periode: So kommt es häufig in den ersten Tagen der Blutung aufgrund der durch die uterinen Prostaglandine (Gewebshormone) ausgelösten Gebärmutterkontraktionen zu Unterleibsschmerzen, die in den unteren Rücken ausstrahlen können.

    Manche nehmen diese schmerzhaften Kontraktionen auch schon kurz vor der Menstruation im Rahmen des prämenstruellen Syndroms (PMS) wahr. Gleichzeitig reagiert in dieser Zyklusphase der Darm vermehrt mit Verdauungsproblemen, die ebenfalls in Bauch- und Rückenschmerzen resultieren können.

    Mehr zu Rückenschmerzen vor und während der Regel erfahren Sie hier:

    Rückenschmerzen beim Eisprung

    Auch beim Eisprung in der Mitte des Zyklus können Kreuzschmerzen als Folge der hormonellen Prozesse entstehen. Einige Frauen* bemerken ein (meist einseitiges) Ziehen im Unterleib (auch Mittelschmerz genannt), wenn das Eierstockgewebe um das wachsende Follikel anfängt zu spannen, wenn die Eizelle „springt“, also freigesetzt wird oder wenn sich die Eileiter zusammenziehen, um das Ei zur Gebärmutter zu transportieren. Möglicherweise wird der Schmerz auch durch die Ausschüttung der entzündungsfördernden Botenstoffe der Prostaglandine begünstigt. Der Mittelschmerz kann bis in den unteren Rücken ausstrahlen.

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    Mehr über Frauenschmerzen

    Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

    In der Schwangerschaft klagen viele Frauen* über Kreuzschmerzen. Einerseits wird bei einer fortschreitenden Schwangerschaft das zu tragende Gewicht größer, die Körperhaltung verändert sich (oft entsteht ein Hohlkreuz) und die Beweglichkeit wird zunehmend eingeschränkt, was sich auf Wirbelsäule und Bandscheiben auswirken kann. Andererseits können Uteruskontraktionen (Übungs-, Früh-, Vor- und Senkwehen) während der Schwangerschaft zu Schmerzen im unteren Rücken führen.

    In der frühen und mittleren Phase der Schwangerschaft kommt es zu einer Lockerung des Beckenbodens und Dehnung der Mutterbänder sowie zu einem Stabilitätsverlust der Wirbelsäule durch die natürliche Ausschüttung des Hormons Progesteron, was sich in Schmerzen im Bauch und unteren Rücken niederschlagen kann. Auch die in der Schwangerschaft typischen Verdauungsprobleme wie Blähungen können als krampfartige Unterleibs- und Rückenschmerzen wahrgenommen werden.

    Ältere Frau hält sich vor Schmerzen den Rücken

    Rückenschmerzen in den Wechseljahren

    Viele Frauen* klagen über Schmerzen im unteren Rücken während der Menopause. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass in dieser Phase bei vielen Betroffenen die Muskelkraft nachlässt, was eine Fehlhaltung begünstigen kann. Außerdem können die hormonellen Schwankungen in der Menopause vermehrt zu Gelenk- und Wirbelsäulenschmerzen führen. Dafür ist hauptsächlich ein Östrogenmangel verantwortlich, denn Östrogene wirken schmerzlindernd und schützen die Gelenke vor Entzündungen. Fehlt es an Östrogenen, werden einerseits Schmerzen oft intensiver wahrgenommen und andererseits Knorpel und Bandscheiben nicht mehr optimal mit Feuchtigkeit versorgt. Darüber hinaus wächst in den Wechseljahren das Risiko, eine Osteoporose, Arthrose, oder (Osteo)Arthritis zu entwickeln, was sich auch in Form von Rückenschmerzen bemerkbar machen kann.

    Sie möchten mehr über Rückenschmerzen erfahren? Dann lesen Sie hier weiter:

    Gynäkologisch bedingte Rückenschmerzen

    Eine häufige Ursache für Kreuzschmerzen bei Frauen* sind Erkrankungen, Störungen und Fehlstellungen der weiblichen* Geschlechtsorgane wie Gebärmutter oder Eierstöcke. Diese Krankheitsbilder gehen mitunter mit Bauchschmerzen und Krämpfen einher, die in den unteren Rücken ausstrahlen können. Oft machen sich die Rückenschmerzen verstärkt während der Periode im Rahmen von sekundären Regelschmerzen (auch „erworbene“ Dysmenorrhö genannt) bemerkbar. Vor allem bestimmte Erkrankungen wie Endometriose, Myome, Zysten oder eine Eileiterentzündung können Unterleibskrämpfe während der Menstruation verstärken. Bei anderen gynäkologischen Erkrankungen sind die Schmerzen zyklusunabhängig.

    Gynäkologisch bedingte Schmerzen sind meistens mittig am Kreuzbein, in der Leistengegend, im Gesäß und/oder an der vorderen Bauchwand zu spüren und werden häufig von Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Stuhlgang oder Wasserlassen begleitet. Ist ein Eileiter betroffen, können die Schmerzen auch einseitig wahrgenommen werden. Bei manchen Krankheitsbildern wie einer Gebärmuttersenkung verschlimmern sich die Schmerzen beim Heben und verbessern sich beim Liegen. Entzündungen der Geschlechtsorgane lösen neben Schmerzen oft auch Fieber und ein Krankheitsgefühl aus.

    Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Unterleibsschmerzen einen organischen, bzw. gynäkologisch bedingten Grund haben, sollten Sie medizinischen Rat einholen. Dies gilt insbesondere bei plötzlich auftretenden starken Schmerzen sowie bei Fieber, Unwohlsein und braunem Ausfluss nach der Menopause.

    Zu den häufigsten gynäkologischen Ursachen für untere Rückenschmerzen bei Frauen* gehören:

    • Krankheiten und Besonderheiten der Gebärmutter

      • Endometriose (Wucherung der Gebärmutterschleimhaut)
      • Myome (gutartige Geschwulste der Gebärmuttermuskulatur)
      • Polypen (gutartige Geschwulste der Gebärmutterschleimhaut)
      • Gebärmutterentzündung
      • Lageanomalien wie eine rückwärts geneigte, bzw. nach hinten gekippte Gebärmutter (Retroflexio uteri oder Retroversio uteri)
      • eine fixierte (mit dem Mastdarm verwachsene) Gebärmutter
      • eine vergrößerte Gebärmutter
      • Gebärmuttersenkung oder Gebärmuttervorfall (Uterusprolaps)
      • Bösartige Tumoren (z. B. Gebärmutterhalskrebs)
    • Krankheiten und Besonderheiten der Eierstöcke

      • Zysten (mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, etwa in den Eierstöcken)
      • Dermoidzysten (gutartige Keimzelltumoren, etwa an den Eierstöcken)
      • Eileiterentzündung
      • Eileiterschwangerschaft
      • Bösartige Tumoren (z. B. Eierstockkrebs)

    Weitere organisch bedingte Rückenschmerzen

    Neben gynäkologisch und hormonell bedingten Bauchschmerzen, die in den unteren Rücken ausstrahlen, gibt es weitere organische Erkrankungen im Unterleib, die zu Kreuzschmerzen führen können. So können chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa während schmerzhafter Schübe auch als Schmerzen in der Lendenwirbelsäule wahrgenommen werden. Außerdem können diese systemischen Autoimmunerkrankungen Gelenkentzündungen nach sich ziehen, die zum Beispiel die Kreuzbein-Darmbeingelenke betreffen und für Schmerzen in diesem Bereich sorgen. Obwohl chronisch-entzündliche Darmerkrankungen bei allen Geschlechtern gleichermaßen vorkommen, scheint die Schmerzwahrnehmung bei Frauen* manchmal stärker ausgeprägt zu sein.

    Auch Blähungen, Verstopfung, ein Reizdarmsyndrom oder andere funktionelle Verdauungsstörungen können Muskeln und Nerven im unteren Rücken reizen. Ein Grund dafür ist die räumliche Nähe und die Nervenverbindungen zwischen bestimmten Abschnitten des Darms und dem unteren Rückenbereich. Beschwerden im Magendarmtrakt können sich deshalb über Entzündungen im Bindegewebe, Fehlhaltungen und Verspannungen der Muskulatur direkt auf den unteren Rücken niederschlagen.

    Auch wenn in den meisten Fällen untere Rückenschmerzen muskulär bedingt sind, sollten deshalb starke oder immer wieder auftretende Beschwerden im Bauch- und Lendenbereich ärztlich abgeklärt werden, um organische Ursachen, Entzündungen und schwerwiegendere orthopädische Erkrankungen auszuschließen, bzw. zu behandeln.

    Was hilft Frauen* bei Schmerzen im unteren Rücken?

    Für die Selbsttherapie von akuten Kreuzschmerzen empfiehlt sich die Anwendung von lokaler Wärme in Form von Wärmflasche, Heizdecke oder warmem Körperwickel. Praktischer sind sich selbsterwärmende Wärmeauflagen oder -umschläge, die sich bequem unter der Kleidung direkt am unteren Rücken befestigen lassen und zu Hause, bei der Arbeit, unterwegs oder beim Sport ihre wohltuende Wirkung entfalten können. Wärme als natürliche Form der Schmerzlinderung hilft bei muskulär und hormonell bedingten Rückenschmerzen und hat normalerweise, im Gegensatz zu Schmerzmitteln, keine unerwünschten Nebenwirkungen.

     

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    • ThermaCare bei Rückenschmerzen

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    • ThermaCare für Nacken & Schulter

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    Wärme in der Schwangerschaft

    Da viele Frauen* auf Schmerzmittel und bestimmte pflanzliche Präparate in der Schwangerschaft verzichten möchten, suchen sie für die Linderung von Rückenschmerzen alternative Lösungen, die frei von Arzneiwirkstoffen sind.

    Verläuft die Schwangerschaft ohne Komplikationen, dürfen Wärmeanwendungen wie Wärmflaschen, Wärmeauflagen oder -umschläge sowie Heizdecken bei Kreuzschmerzen am unteren Rücken eingesetzt werden, sofern diese nicht über 40 °C warm sind und nicht zu lange am Körper aufliegen. Vor allem am Ende der Schwangerschaft, wenn sich die Gebärmutter direkt unter der Bauchdecke befindet, sollten lokale Wärmeanwendungen sicherheitshalber nicht mehr am Bauch angebracht werden.

    Auch bei einem warmen Bad in der Schwangerschaft sollte die Wassertemperatur nicht über 40 °C liegen und eine Dauer von 20 Minuten nicht überschritten werden. Danach bitte langsam aufstehen, damit der Kreislauf nicht zusammenbricht. Dasselbe gilt für die Sauna: Hier sollte die Aufenthaltsdauer pro Gang nicht länger als 8 Minuten sein und die Abkühlung danach vorsichtig erfolgen. Idealerweise gehen Schwangere nur mit Begleitung in die Sauna, falls der Kreislauf schlapp macht. Bei Schwindel: Bitte sofort hinlegen, Beine hoch und tief atmen.

    Bitte befragen Sie grundsätzlich Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, ob Sie Wärme in der Schwangerschaft zur Linderung von Kreuzschmerzen anwenden dürfen oder wenden Sie sich an das Embryotox-Institut der Charité Berlin. Hier werden Schwangere und Personen mit Kinderwunsch fallbezogen beraten.

    Wärme in den Wechseljahren

    Auch in der Menopause können lokale Wärmeanwendungen bei Rückenschmerzen aufgrund von Muskelverspannungen und Östrogenmangel helfen. Hier ist allerdings zu beachten, dass die Haut in einem fortgeschrittenen Alter sensibel auf Wärme reagieren kann. Die Vorgabe ist deshalb, Wärmeauflagen und -umschläge ab einem Alter von 55 Jahren nur über dünner Kleidung und nicht mehr beim Schlafen anzuwenden.

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    Häufig gestellte Fragen

    • Können Myome Rückenschmerzen verursachen?

      Myome sind gutartige Geschwulste der Gebärmuttermuskulatur, die während der Menstruation zu verstärkten Regelschmerzen führen können. Diese können in den unteren Rücken ausstrahlen.

    • Kann die Gebärmutter Rückenschmerzen verursachen?

      Krankheiten der Gebärmutter wie Endometriose, Myome, Entzündungen oder Tumoren sowie eine Lageanomalie (z. B. eine nach hinten gekippte Gebärmutter), Vergrößerung oder Senkung der Gebärmutter können Unterleibsschmerzen verursachen, die in den Rücken ausstrahlen können.

    • Können Eierstöcke Rückenschmerzen verursachen?

      Der Eisprung in der Mitte des Zyklus kann als sogenannter Mittelschmerz an einem der Eierstöcke wahrgenommen werden. Gynäkologische Erkrankungen an den Eierstöcken wie Zysten, Entzündungen oder Tumoren sowie eine Eileiterschwangerschaft können ebenfalls Schmerzen verursachen, die vom Unterleib in den unteren Rücken ausstrahlen können.

    • Kann der Rücken Unterleibsschmerzen verursachen?

      So wie es aufgrund von Unterleibsschmerzen zu Rückenschmerzen (z. B. während der Menstruation) kommen kann, so können auch Schmerzen im unteren Rücken (z. B. durch Fehlbildungen und/oder Abnutzungserscheinungen an der Lendenwirbelsäule wie Bandscheibenvorfälle oder Arthrose) in den Unterleib ausstrahlen und dort Schmerzen verursachen. Auch rheumatische Erkrankungen, die primär den Rücken betreffen, können von weiteren Autoimmunerkrankungen z. B. des Darms begleitet werden, was zu Schmerzen im Unterbauch führen kann.

    *Trotz der hier genutzten Begriffe „Frau”, „Frauen” und „weiblich“ sprechen wir mit diesem Artikel nicht nur Cis-Frauen an, also Frauen, deren Geschlechtsidentität dem Geschlecht entspricht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde, sondern alle Personen, die über Rückenschmerzen aufgrund von Zyklusschwankungen, Menstruation, Schwangerschaft, Stillen, Wechseljahren oder gynäkologischen Erkrankungen, bzw. Besonderheiten klagen. Dies schließt auch Trans-, Intersex- und non-binäre Menschen ein.

    Quellen:

    Quelle 1: Beweg Dich, Deutschland! TK-Bewegungsstudie 2016, S. 10

    Quelle 2: Beweg Dich, Deutschland! TK-Bewegungsstudie 2016, S. 11