Schulter- und Nackenschmerzen

Frau mit Heizkissen auf der Schulter

Symptome und Verbreitung

Allgemeine Beschwerden im Nacken-, Hals- und Schulterbereich werden oft unter dem Begriff „Nackenschmerzen“ zusammengefasst. Häufig treten Nackenbeschwerden und Schmerzen in der Schulter isoliert und in abgeschwächter Form auf, zum Beispiel als leichte Verspannungen und Verrenkungen.

Dadurch werden sie von den Betroffenen oft gar nicht bewusst als mögliche Erkrankung wahrgenommen. Im Besonderen, wenn man sich die Ursache als starke Zugluft, Zerrungen beim Sport oder falsche Körperhaltung selbst erklären kann.

Psychische Auslöser wie Angst oder Stress können die Muskelverspannungen noch steigern und Nackenprobleme oder Schmerzen in der Schulter verstärken. Wenn der Kopf kaum noch bewegt werden kann, spricht man häufig auch von einem „steifen Hals“.

Im Vergleich zum Rest der Wirbelsäule sind durch die besondere Beweglichkeit der Halswirbelsäule extreme Drehungen möglich, sie weist dadurch aber auch extreme Abnutzungsspuren auf, die mit den Jahren zunehmen. Daher sind Nackenbeschwerden, aber auch Schulterschmerzen, in der Bevölkerung relativ weit verbreitet, vor allem bei Erwachsenen.

Schmerzen dieser Art können als Begleiterscheinung aber auch sehr viel stärker auftreten, z.B. als Schleudertrauma nach einem Unfall oder in Folge von Rückenschmerzen durch eine verkrampfte Halsmuskulatur.

Als Faustregel gilt: Akute Nackenprobleme dauern bis zu ca. drei Wochen an, chronische Nackenschmerzen hingegen sogar bis zu zwölf Wochen.

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