Enable JavaScript to visit this website.

Schmerzfrei leben

Gelenkschmerzen

Hier erhalten Sie Informationen rund um das Thema Gelenkschmerzen und Verletzungen: Wie entstehen Gelenkschmerzen und Verletzungen? Wie kann man sie behandeln?

Gelenkschmerzen – wenn es nicht mehr rund läuft

Fast jeder Zweite ab Mitte 40 klagt über Gelenkschmerzen – und schon bei vielen 30-Jährigen lassen sich erste Gelenkveränderungen durch Abnutzung nachweisen. Dabei ist Verschleiß und Abnutzung die Hauptursache von Gelenkschmerzen. Einseitige, gleichförmige Bewegungen am Arbeitsplatz, ständige Überlastung bei Hobby und Freizeit, statische Fehlstellungen wie X- und O-Beine oder Übergewicht können dazu führen, dass sich die Knorpelschicht im Gelenk zurückbildet und im Spätstadium quasi Knochen an Knochen reibt. Wenn es schmerzhaft im Gelenk knirscht, sprechen Mediziner von Arthrose. In Deutschland leiden etwa 5 Millionen Menschen unter dieser Gelenkerkrankung, Tendenz steigend.

Gelenkverschleiß macht sich vor allem an jenen Gelenken bemerkbar, die zeitlebens große Lasten tragen müssen. Das Knie trifft es am häufigsten, gefolgt von Hüft- und Fußarthrose. Beim Rücken machen zwar oft die kleinen Wirbelgelenke Probleme, aber der größere Anteil an Rücken-, Kreuz- und Nackenschmerzen geht auf das Konto von verspannten Muskeln.

Auch akute Gelenkentzündung (Arthritis), Verletzungen sowie Stoffwechselstörungen (z.B. Gicht als Folge zu hoher Harnsäurespiegel) sind für Gelenkschmerzen verantwortlich.

Fast 400 verschiedene Krankheiten sind in der Medizin bekannt, die mit Gelenkschmerzen einhergehen. Deshalb ist die Fahndung nach den Ursachen eine große Herausforderung. Umso wichtiger ist es, den Schmerz genau zu beschreiben und nach einheitlichen diagnostischen Kriterien zu klassifizieren. Drei wichtige Fragen – nach Verlauf, dem Schmerzrhythmus und nach Entzündungszeichen - helfen bei der Diagnose.

Akute Gelenkschmerzen setzen innerhalb von Stunden ein, chronische Gelenkschmerzen entwickeln sich langsam über Wochen und Monate. Bestehen sie dauerhaft und schreiten chronisch fort, spricht der Mediziner von chronisch-progredient, treten die Schmerzen nur akut und zeitweilig auf von akut-remittierend. Wenn plötzlich ohne äußere Verletzung ein Gelenk höllisch wehtut (manchmal sind es auch mehrere), muss abgeklärt werden, ob eine akute Arthritis (plötzlich eintretende Gelenkentzündung) vorliegt. Eine akute Arthritis kann das erste Anzeichen einer ganzen Reihe von rheumatologisch-entzündlichen Gelenkerkrankungen sein. Nur eine genaue Diagnose führt zu einer erfolgreichen Therapie.

Anlaufschmerzen setzen zu Beginn einer Bewegung ein. Sie sind typisch für degenerativ bedingte Gelenkveränderungen. Nachtschmerz bzw. Ruheschmerz tritt, wie das Wort schon sagt, auf, wenn das Gelenk „ruht“, und macht den Betroffenen häufig nachts zu schaffen. Ruheschmerz kann viele Ursachen haben. Häufig ist er Folge von entzündlichen Erkrankungen der Gelenke, aber er raubt uns auch den Schlaf nach einer Überlastung von degenerativ veränderten Gelenken. Dagegen ist ein Belastungsschmerz nur durch Belastung des Gelenks auszulösen. u.a. bei Verletzungen (traumatischen Läsionen) oder bei entzündlichen oder degenerativen Veränderungen.

Entzündung: Im Gegensatz zur Arthritis (Gelenkentzündung) verursacht die Arthralgie (Gelenkschmerz) keine klassischen Entzündungszeichen wie Rötung, Erwärmung und Schwellung. Arthralgien treten meist im Rahmen einer Arthrose oder bei Verletzungen auf, aber auch als Vorbote von Infektionskrankheiten wie z.B. Influenza/Grippe. Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. In Deutschland sind ca. 800.000 Menschen betroffen, Frauen dreifach häufiger als Männer. Bei der rheumatoiden Arthritis kommt es infolge einer Fehlsteuerung des Immunsystems zu chronischen Entzündungen, die schubweise auftreten und in der Regel zur Gelenkzerstörung führen. Typische Beschwerden: Morgensteifigkeit der Finger- und Handgelenke, Schmerzen und Schwellung.

Verletzungen – nicht immer vermeidbar

Sport tut gut, kann aber manchmal zu Verletzungen führen. Fast 1.5 Millionen Sportunfälle werden jährlich statistisch erfasst, und diese Zahl repräsentiert nur die Unfälle, die ärztlich behandelt werden. Sobald wir uns bewegen, - ob beim Joggen, Skaten, Reiten oder Skifahren - kann etwas passieren: Ein falscher Tritt, ein kurzes Umknicken auf einer Baumwurzel oder auf dem Tennisplatz, ein Sturz mit dem Fahrrad oder beim Volleyball, schmerzhafte Verletzungen können jeden treffen: Spitzensportler genauso wie Freizeitsportler.

Die Hauptverletzungen beim Sport sind Prellungen und Zerrungen, Brüche und Verrenkungen sowie Muskel- Sehnen und Bänderverletzungen. Am häufigsten trifft es Beine und Füße, dann Arme und Hände, Rumpf und Kopf. Auch bei Unfällen im Haushalt kann es zu solchen Verletzungen kommen.

Prellungen (Kontusionen)

 entstehen durch direkte Gewalteinwirkungen von außen, z.B. bei einem Auf- oder Zusammenprall. Bei der Prellung werden Blut- und Lymphgefäße zerquetscht und Flüssigkeit tritt ins umliegende Gewebe. Es schwillt an und schmerzt. Wenn zusätzlich kleine Gefäße reißen entsteht ein Bluterguss, der zwei bis drei Wochen sichtbar bleibt. Ärzte unterscheiden zwischen Muskel-, Knochen- und Gelenkprellungen.

Zerrungen (Distensionen)

 treten auf, wenn unzureichend aufgewärmte Muskulatur durch ruckartige, plötzliche Bewegungen, z.B. beim Abstoppen auf dem Tennisplatz, überdehnt wird. Dabei entsteht ein leichtes Ziehen und Stechen bis hin zu krampfartigem Schmerz im Muskel. Besonders „zerrungsgefährdet“ sind Vorder- und Rückseite der Oberschenkel.

Verstauchungen (Distorsionen)

 kommen zustande wenn, sich die Gelenkflächen kurzfristig über das normale Maß hinaus gegeneinander verschieben. Das überdehnt die Gelenkkapseln und die umliegenden Bänder und Sehnen. Neben der typischen Schwellung kommt es oft auch noch zu Blutergüssen. Das Gelenk kann zwar noch belastet werden, jedoch nur unter Schmerzen. Neben den Stolper- und Umknickfallen im Alltag können Verstauchungen auch beim Sport entstehen.

Chronische Sportverletzungen entwickeln sich häufig als Folge von mangelhaft geheilten akuten Verletzungen oder anhaltenden Fehl- oder Überbelastungen des Bewegungsapparates, z.B. durch übersteigertes Training oder falsche Technik. Wenn der Körper die Fehlbelastung nicht mehr ausgleichen kann, kommt es an den gelenknahen Weichteilen (z.B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder und Gelenkkapseln) zu wiederholten kleinen Verletzungen und Entzündungsreaktionen. Es entstehen chronische, stark schmerzende Reizzustände. Typische Beispiele sind Tennisarm oder Golfellenbogen; ein Schmerzsyndrom, unter dem nicht nur Tennisspieler und Golfer leiden. Eine solche Sehnenansatzentzündung im Ellenbogenbereich kann sich auch durch Überanstrengung, oder bei regelmäßig gleichen Bewegungsabläufen im Haushalt oder am Arbeitsplatz entwickeln.

Erste-Hilfe-Behandlung

Kühlung ist entscheidend als Erste-Hilfe-Maßnahme bei vielen Verletzungen. Die richtige Sofortbehandlung entscheidet oft über Ausmaß des Schmerzes und Dauer der Verletzung. Kühlung wirkt lokal schmerzlindernd und muskelentspannend. Schwellungen und Blutergüsse werden reduziert und der Stoffwechsel im verletzten Gewebe sowie Entzündungsprozesse verlangsamt.

Die PECH-Formel für die Erstversorgung von Sportverletzungen nach Prof. Böhmer hilft Ihnen im Ernstfall ohne viel Nachdenken genau in der richtigen Reihenfolge handeln zu können: P = Pause, E = Eis, C = Compression, H = Hochlagern.

Pause: Viele Verletzungen sind so schmerzhaft, dass an ein Weitermachen gar nicht zu denken ist. Aber auch bei leichteren Beschwerden sollten Sie sofort unterbrechen, denn jede verlorene Minute kann eine längere Heilungszeit nach sich ziehen.

Eis: Sie können den ersten Schmerz eiskalt mit Eispackungen oder Kühlsprays lindern. Notfalls tut es auch ein kalter Umschlag. Durch starke Kühlung verengen sich nicht nur die Gefäße, was Schwellungen und Blutergüssen entgegenwirkt, sondern es werden auch die Schmerzrezeptoren der Haut blockiert und die schmerzauslösenden Impulse herabgesetzt. Sie müssen immer tiefenwirksam und langanhaltend kühlen. Verletzungen im Bereich von Knöchel oder Knie mindestens 30 Minuten, eine Verletzung am Oberschenkel mindestens 45 Minuten.

Compression: Um das Anschwellen so weit wie möglich zu verhindern, sieht die PECH-Regel als nächstes das Anlegen eines Kompressionsverbandes vor. Der Druckverband ist besonders wichtig bei Ergüssen an den Gelenken, nach Zerrungen und Prellungen.

Hochlagern: Das Hochlagern der verletzten Körperteile kann helfen, Schwellungen und Einblutungen ins Gewebe zu verhindern oder zumindest einzudämmen. Am effektivsten ist eine Lagerung der verletzten Körperteile über Herzhöhe, da so der Rückfluss des Blutes optimal gefördert und die Blutzufuhr gedrosselt wird.

Behandlung mit dem Wirkstoff Felbinac

Gelenkschmerzen sowie akute und chronische (Sport)-Verletzungen lassen sich effektiv mit dem Wirkstoff Felbinac behandeln. In Deutschland gibt es nur ein einziges Schmerzgel mit diesem Wirkstoff: ThermaCare Schmerzgel.

Wissenschaftliche Studien belegen, was Patienten berichten: ThermaCare Schmerzgel kühlt sofort und wirkt bei Gelenkschmerzen und Verletzungen schmerzstillend und entzündungshemmend.1

1Quelle: Leeb B. [Topical felbinac in therapy of athletic injuries]. Fortschritte der Medizin 1994; 112(6): 77-80.

Wirkstoff: Felbinac, 1,1'-Iminobis (2-propanol) -Salz. ThermaCare Schmerzgel wird angewendet bei Erwachsenen und Heranwachsenden ab 14 Jahren zur Behandlung von Schmerzen bei: akuten Zerrungen, Verstauchungen oder Prellungen im Bereich der Gliedmaßen infolge von Sport- und Unfallverletzungen; bei entzündlichen weichteilrheumatischen Erkrankungen wie Sehnenentzündung, Sehnenscheidenentzündung, Schleimbeutelentzündung. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. 2016-05

Schriftgröße: -A +A